Deutscher Gewerkschaftsbund

Jugendarbeitslosigkeit

Jung und ausgegrenzt

Viele junge Menschen haben Angst, keinen Job zu finden - und diese Sorge ist nicht unbegründet, denn die Arbeitslosenquote ist bei Jugendlichen fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt. Dies gilt nicht nur für die Bundesrepublik, sondern auch für viele andere Staaten innerhalb und außerhalb Europas. Für die DGB-Jugend ist Jugendarbeitslosigkeit eines der wichtigsten Themen. Immer wieder gilt es klarzumachen, dass es sich hier um ein gravierendes politisches und gesellschaftliches Problem handelt - und nicht etwa um das persönliche Versagen einzelner Jugendlicher. Wenn eine ganze Generation große Schwierigkeiten hat, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, belastet dies nicht nur die Sozialsysteme. Die betroffenen Jugendlichen müssen mit einer gesellschaftlichen Ausgrenzung fertig werden, die sich auf ihr gesamtes Leben auswirken kann. Je länger man als junger Mensch arbeitslos bleibt, desto schwieriger gestaltet sich die Eingliederung in den Arbeitsmarkt.

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