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Studierenden-Beratung

Elternunabhängiges_Bafög

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor ca. 1 Jahr meine Bafög Schulden für die ersten 3 Semester Studium beglichen. Nach den 3 Semestern habe ich ein Stipendium von der Rosa Luxemburg Stiftung erhalten und es wurde dort oft gesagt, dass es bei dem Stipendium vieles gibt, was Paralellen mit Bafög zu tun hat.

Mein Studienbafög war elternabhängig und dadurch entstanden mir Schulden. Mein Stipendium meinte, dass ich elternunabhängig gefördert werde. Grund hierzu ist, dass ich den 2. Bildungsweg verfüge. Ich frage mich, ob dass Bafög ein Fehler war und dieses auch hätte elternunabhängig seien müssen. Da ich erst vor 1 Jahr die Schulden bezahlt habe, habe ich mich gefragt, ob ich aufgrund dieses potenziell falschen Verwaltungsaktes des Bafögs, den Anspruch verfüge, eine Korrektur einzufordern, was mit der Darlehens-Rückbezahlung an mich erfolgen soll. Es entstehen quasi 3 Fragen.

1. Hätte ich elternunabhängig Bafög erhalten sollen?
2. Da erst 1 Jahr verstrichen ist, habe ich da noch Ansprüche drauf?
3. Ist es richtig, dass ein elternunabhängiges Bafög Darlehensfrei ist?

Mit freundlichen Grüßen

RE: Elternunabhängiges_Bafög

Hallo, 
vielen Dank für deine Anfrage. Derzeit kommt es leider zu verlängerten Bearbeitungszeiten, entschuldige die verspätete Antwort. Sollten sich über die Zeit neue oder andere Fragen ergeben haben, stelle gerne eine neue Anfrage auf der Startseite der Onlineberatung: https://jugend.dgb.de/studium/beratung/students-at-work

Leider können wir keine individuellen Beratungen zum Thema BAföG durchführen.

Ich würde dir empfehlen, bei deinem AStA, StuRa oder dem zuständigen Studierendenwerk nachzuschauen, ob die vielleicht eine kostenlose Erstberatung zum Thema BAföG anbieten.
Alternativ wäre sicherlich auch eine Rechtsberatung möglich. Als Gewerkschaftsmitglied hättest du sofort ab Eintritt Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung über deine Mitgliedsgewerkschaft. Der gewerkschaftliche Rechtsschutz (Vertretung deiner Anliegen vor Gericht) greift allerdings nur, wenn du schon vorher Mitglied warst. An der Hochschule sollte es ebenfalls über die obergenannten Stellen die Möglichkeit geben, einer Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.
Gibt es das nicht und möchtest du auch kein Gewerkschaftsmitglied werden, kannst du dich ggf. über Beratungshilfe bei eine_r/m Anwält_in deiner Wahl beraten lassen und, wenn nötig, Prozesskostenhilfe beantragen. 

Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich auch gerne wieder an uns wenden.

Viele Grüße
Anne
DGB-Jugend Studierendenberatung

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