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FAQ Studierende

FAQ (2)

Neben einer regulären Beschäftigung kann eine selbständige Tätigkeit so ausgeübt werden, ohne dass dies einen Einfluss auf die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung oder die Einstufung in der Lohnsteuer der regulären Beschäftigung hat. Es kann aber bei entsprsechender Höhe der wöchentlichen Gesamtarbeitszeit der Werkstudent*innenstatus entfallen und volle Sozialversicherungspflicht eintreten. Unter Umständen, insbesondere wenn es sich bei einer Beschäftigung um einen Vollzeitjob handelt, ist die Genehmigung der*des Arbeitgebers*in für weitere Tätigkeiten erforderlich.

Für Minijobs gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Erstens kannst du wie alle anderen abhängig Beschäftigten auch deine Steuern über die sogenannte Steuer-ID als Lohnsteuer abführen. Du zahlst dann – je nach Lohnsteuerklasse – Einkommensteuer auf deine Minijobeinkünfte. Diese kannst du bei entsprechend geringem Einkommen oder auch, wenn du besonders hohe Ausgaben wie Sonderausgaben, Werbungskosten und Vorsorgeaufwendungen geltend machen kannst, durch eine Steuererklärung wieder zurückbekommen. In solch einem Fall musst du beachten, dass die Einkünfte aus dem Minijob zusammen mit anderen Einkünften den Einkommensteuerfreibetrag übersteigen können.
  • Zweitens gibt es aber auch die Möglichkeit einer Pauschal-Besteuerung von maximal einem Minijob: Dort wird dann eine Steuerpauschale in Höhe von zwei Prozent deines Einkommens gezahlt. Diese Pauschale wird üblicherweise von den Arbeitgeber*innen gezahlt. Die so pauschal besteuerten Einkommen zählen dann nicht mehr in deinen Steuerfreibetrag für deine Einkommenssteuer rein! Die 2 Prozhent kannst du dir allerdings nicht am Jahresende mit einer Steuererklärung zurückholen. Du solltest dir also überlegen, was sich für dich mehr lohnt.

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