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FAQ Studierende

Reguläre Beschäftigung

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Alle Jobs, die nicht auf ein paar Wochen begrenzt sind und mehr als 520 Euro (Stand 2023) im Monat einbringen, sind reguläre Beschäftigungsverhältnisse (hierzu zählen auch die sog. Midijobs). Eigentlich sind viele Jobs, die mit "Aushilfe" oder "Nebenjob" bezeichnet werden, auch schlicht reguläre Arbeitsverhältnisse. Hier gilt: Diese Jobs sind auch für Studierende steuerpflichtig. Hier musst du immer deine Lohnsteuer-ID einreichen. Außerdem bist du in diesen Jobs sozialversicherungspflichtig. Studierende, die den Werkstudent*innenstatus haben, müssen aber nur Beiträge zur Rentenversicherung abführen, Das Arbeitsrecht gilt sowieso – wie in jeder abhängigen Beschäftigung. In der Regel giltst du als Teilzeitbeschäftigte*r.

Passende Fragen zum Thema „Reguläre Beschäftigung“

Neben einer regulären Beschäftigung kann eine selbständige Tätigkeit so ausgeübt werden, ohne dass dies einen Einfluss auf die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung oder die Einstufung in der Lohnsteuer der regulären Beschäftigung hat. Es kann aber bei entsprsechender Höhe der wöchentlichen Gesamtarbeitszeit der Werkstudent*innenstatus entfallen und volle Sozialversicherungspflicht eintreten. Unter Umständen, insbesondere wenn es sich bei einer Beschäftigung um einen Vollzeitjob handelt, ist die Genehmigung der*des Arbeitgebers*in für weitere Tätigkeiten erforderlich.

Sicher. Gegebenenfalls ändert sich darüber aber etwas in der Frage, ob die Arbeit frei von Sozialversicherungsabgaben bleibt:

  • Eine kurzfristige Beschäftigung, die parallel zu einem 520-Euro-Job, aber bei einer*m anderen Arbeitgeber*in ausgeübt wird, bleibt trotzdem weiter sozialversicherungsfrei. Allerdings können nicht beim* bei der selben Arbeitgeber*in eine kurzfristige Beschäftigung und ein 520-Euro-Job zeitgleich ausgeübt werden, beide Beschäftigungsverhältnisse werden dann zusammengerechnet. Auch können 520-Euro-Jobs und kurzfristige Beschäftigung beim selben Arbeitgeber nicht unmittelbar aufeinander folgen. Zwischen beiden Arbeitsverhältnissen muss mindestens ein Monat liegen.
  • Eine kurzfristige Beschäftigung, die parallel zu einer regulären Beschäftigung ausgeübt wird, bleibt sozialversicherungsfrei, solange beide Beschäftigungen bei verschiedenen Arbeitgeber*innen ausgeübt werden.
  • Eine kurzfristige Beschäftigung, die parallel zu einer selbständigen Tätigkeit ausgeübt wird, bleibt sozialversicherungsfrei.

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