Deutscher Gewerkschaftsbund

Urlaubspause

 Winterpause- keine Onlineberatung

Wir versuchen immer so schnell es geht zu helfen, aber auch wir brauchen mal Urlaub. Daher findet vom 21.12.18 bis 7.01.2019 keine Onlineberatung statt.

Für schnelle und direkte Hilfe schaut einfach persönlich vorbei. Die Öffnungszeiten unserer lokalen Hochschulinformationsbüros und Campus-Offices findet ihr direkt vor Ort.

Nach der Urlaubspause beantworten wir Eure Anfragen chronologisch. Habt bitte Verständnis für Wartezeiten.

Anerkennung Vorleistungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe ein Lehramtsstudium (Gym) begonnen und möchte Vorleistungen aus meinem abgeschlossenen Erststudium anerkennen lassen und so meine Studienzeit verkürzen. Die Institution an der ich studiere weigert sich wohl aber generell Leistungen anderer oder verwandter Studiengänge anzurechnen (selbst wenn die Fächer gleich benannt sind). Im Vorfeld hatte ich mich an anderen Hochschulen mit anderen Lehramtsstudiengängen (Realschule/Hauptschule) erkundigt und auch Kontakt mit Universitäten anderer Bundesländer (Gym) aufgenommen. Diese hatten mir alle die Anrechnung meiner Vorleistungen zugesagt.
Da ich aus persönlichen und finanziellen Gründen an meinen derzeitigen Studienort sehr gebunden bin und aus Alters- und finanziellen Gründen unbedingt unter der Regelstudienzeit von 12 Semestern das Studium an meinem jetzigen Studienort abschließen möchte, bitte ich Sie hiermit um Hilfe/Beratung.
Obliegt die Sache der Anrechnung tatsächlich alleine den Universitäten? An wen kann ich mich ansonsten wenden und wie ist die Rechtslage im Detail?

Blümchen: 01.12.2018 19:43:22 |
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  • RE: Anerkennung Vorleistungen

    Hallo,

    vielen Dank für deine Anfrage.

    Ob und wenn ja, welche Studienleistungen aus anderen Studiengängen in einem anderen Studiengang anerkannt werden können, entscheiden grundsätzlich die Universitäten bzw. die Fakultäten. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der vorherige Studiengang den selben Name hatte, sondern ob die einzelnen Vorleistungen kompatibel mit der neuen Studien- und Prüfungsordnung sind. (Beispiel: in meiner alten Uni konnten in Erziehnungswissenschaften innerhalb des selben Studiengangs Leistungen aus dem vorherigen unmodularisierten Magister nicht auf den entsprechenden Bachelorstudiengang angerechnet werden - das ist leider tatsächlich möglich.)

    Wenn du eine halbwegs rechtssichere Beratung für deinen Einzelfall möchtest, müsstest du dich anwaltlich zu Hochschul- und Prüfungsrecht beraten lassen.
    Einige unserer Mitgliedsgewerkschaften bieten für studentische Mitglieder eine solche Beratung an. Darauf hättest du sofort ab Eintritt Anspruch. http:/​/​jugend.dgb.de/​-/​inX
    Auch kannst du bei euch an der Uni mal schauen, ob es eine kostenlose Hochschul- und Prüfungsrechtsberatung für Studierende, z.B. über den AStA gibt und dich dort beraten lassen. Auch studentische Studienberatungen können eine gute Erstberatungsstelle sein (und dich ggf. an denen bekannte spezialisierte Anwält_innen weiterverweisen).
    Gibt es das alles nicht und möchtest du auch kein Gewerkschaftsmitglied werden, kannst du dich ggf. über Beratungshilfe bei eine_r/m Anwält_in deiner Wahl beraten lassen und, wenn nötig, Prozesskostenhilfe beantragen. https:/​/​jugend.dgb.de/​-/​i0H

    Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich persönlich in einem unserer Büros in deiner Nähe beraten lassen https:/​/​jugend.dgb.de/​-/​X2Y oder dich auch gerne wieder an uns wenden.

    Beste Grüße
    Andrea
    students at work

    Dies ist ein Service deiner Gewerkschaft, bitte empfiehl uns weiter und like uns auf Facebook! https:/​/​www.facebook.com/​dgb.studentsatwork

    S@W: 06.12.2018 12:13:37


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