Deutscher Gewerkschaftsbund

Urlaubspause

 Winterpause- keine Onlineberatung

Wir versuchen immer so schnell es geht zu helfen, aber auch wir brauchen mal Urlaub. Daher findet vom 21.12.18 bis 7.01.2019 keine Onlineberatung statt.

Für schnelle und direkte Hilfe schaut einfach persönlich vorbei. Die Öffnungszeiten unserer lokalen Hochschulinformationsbüros und Campus-Offices findet ihr direkt vor Ort.

Nach der Urlaubspause beantworten wir Eure Anfragen chronologisch. Habt bitte Verständnis für Wartezeiten.

Steuererklärung Verlustvortrag

Guten Tag,

da ich mich nun im ersten Semester meines Masterstudiums befinde und vom Verlustvortrag gehört habe, habe ich einige Fragen dazu.

1. Währen meiner Zeit im Bachelorstudium habe ich auch Steuererklärungen gemacht. Leider habe ich hier vergessen (oder noch nicht gewusst) ein Kreuz bei "Verlustvortrag" zu machen. Da aber der Verlustvortrag meines Wissens sowieso erst ab dem Zweitstudium geltend gemacht werden kann spielt das ja theoretisch keine Rolle.
Dennoch hab ich nun gehört, dass der Gerichtshof in nächster Zeit das Gesetz kippen wird und somit auch ein Verlustvortrag auch im Bachelor nachträglich möglich wird. Da ich nun kein Kreuz gesetzt hab, habe ich leider keine Chance auf den Verlustvortrag oder?
Wie ist das Ganze geregelt? Muss man das Kreuz gesetzt haben oder funktioniert der Verlustvortrag automatisch? Falls das neue Gesetz kommt, habe ich dann eine Chance auf den Verlustvortrag beim Bachelorstudiengang?

2. Ab jetzt werde ich ein Kreuz setzen, sodass ich nach dem Masterstudiengang den "Verlust" bei meinem ersten Gehalt anrechnen kann. Muss ich hierzu etwas beachten oder geschieht das dann alles automatisch?

Vielen Dank für die Antworten.
Wird mir sehr viel weiterhelfen.

Freundliche Grüße,
Manuel

Manuel : 23.02.2018 07:23:47 |
Tags:
  • RE: Steuererklärung Verlustvortrag

    Hallo,

    vielen Dank für deine Anfrage.

    Derzeit ist es so, dass sich Studienkosten im Erststudium nur als Sonderausgaben absetzen lassen. Das von dir genannte Gerichtsverfahren dreht sich um die Fragen, ob sich solche Kosten auch als Werbungskosten anrechnen lassen und somit ein Verlustvortrag in die Folgenjahre möglich ist. Diese Frage ist meines Wissens nach immer noch nicht geklärt.
    Es ist jedoch so, dass du eine rückwirkende Steuererklärung nur machen kannst, wenn du im entsprechenden Jahr keine Steuererklärung eingereicht hast. Ich gehe davon aus, dass du also auch nicht rückwirkend Werbungskosten vortragen kannst.

    Wie du die Steuererklärung konkret ausfüllen musst und was du später beachten musst, damit der Vortrag dann auch verrechnet wird, kann ich dir leider nicht sagen. Wir können hier nur allgemeine Informationen geben. Wende dich für solche Fragen am Besten an eine Lohnsteuerberatung. Für Gewerkschaftsmitglieder bietet sich beispielsweise folgende an: http:/​/​lohnsteuer-gewerkschaft.de/​

    Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne wieder an uns wenden.

    Beste Grüße

    Matthias
    students at work

    Dies ist ein Service deiner Gewerkschaft, bitte empfiehl uns weiter und like uns auf Facebook! https:/​/​www.facebook.com/​dgb.studentsatwork

    S@W: 12.03.2018 14:36:19


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