Deutscher Gewerkschaftsbund

Politik für die Jugend: Kristof Becker

Kristof Becker ist neuer DGB-Bundesjugendsekretär. Er ist schon lange bei den Gewerkschaften aktiv.

Kristof Becker Ela Conte

© DGB-Jugend/Andi Weiland

Drückt auf die Tube: Kristof Becker mit seiner Vorgängerin Ela Conte (bei der DGB-Jugend Tattoo-Aktion zur Bundestagswahl am 15.September 2021 in Berlin).

Amtswechsel
Der 32-jährige Kristof Becker ist neuer Bundesjugendsekretär des DGB. Die Vertreter_innen der DGB-Gewerkschaftsjugend wählten den 32-Jährigen am 15. September im DGB-Bundesjugendausschuss einstimmig, und der geschäftsführende DGB-Bundesvorstand hat die Wahl bestätigt.

Sein neues Amt hat Becker bereits am 1.Oktober 2021 angetreten. Seine Vorgängerin Ela Conte hat die Leitung Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im DGB-Bundesvorstand übernommen.

Engagiert seit langem
Becker engagiert sich seit seiner Berufsausbildung bei der Heidelberger Volksbank gewerkschaftlich. Auf dem zweiten Bildungsweg studierte er Soziologie und arbeitete anschließend in verschiedenen Funktionen bei ver.di und dem DGB. So war er von 2014 bis 2017 Jugendbildungsreferent des DGB NRW, anschließend bis 2021 als ver.di-Landesjugendsekretär Berlin-Brandenburg und zuletzt als Tarifsekretär im ver.di-Landesfachbereich für Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen tätig.

Vorhaben
"Ich freue mich sehr über das Wahlergebnis und auf meine neue Aufgabe", sagt Becker. Zu tun gibt es genug: Auf seiner Agenda steht an erster Stelle eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie. Die Gewerkschaftsjugend erwartet, dass die Politik den Weg dafür freimacht. "Nur so lässt sich der Ausbildungsmarkt langfristig stabilisieren, und alle jungen Menschen erhalten eine Perspektive", sagt Becker.

Weitere Themen
Ein weiterer wichtiger Punkt: mehr Investitionen in die Jugend. Becker: "Wir brauchen deutlich mehr Geld im Bildungssystem – für besser ausgestattete Schulen, Berufsschulen und Universitäten, aber auch für eine grundlegende BAföG-Reform. Die ist wichtig, damit alle jungen Menschen gute Bildungschancen haben, und zwar unabhängig vom sozialen Status der Eltern."

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