Deutscher Gewerkschaftsbund

Sarah Kramer engagiert sich zur Kommunalwahl in NRW

Bei der Kommunalwahl in NRW kandidieren auch junge Gewerkschafter_innen. So wie Sarah Kramer.

© Privat

Sarah Kramer, 28, engagiert sich in der JUNGEN GRUPPE (GdP) Bochum und kandidiert für den Stadtrat in Witten.

Gewerkschafter_innen bringen Politik näher zu den Menschen. Unser besonderes Anliegen ist es, uns für die Belange der Beschäftigten einzusetzen, ihnen Gehör zu verschaffen und der Geschäftsführung/Behördenleitung auf Augenhöhe zu begegnen. 

Gewerkschafter_innen sind es gewohnt, sich einzusetzen. Diese Fähigkeit ist auch im Kommunalwahlkampf und später in der Kommunalpolitik unerlässlich. Es geht um nicht weniger als darum, nah an den Bürger_innen zu sein und deren berechtigte Belange und Sorgen aufzunehmen.

Gewerkschafter_innen sin das Sprachrohr der Arbeitnehmer_innen und haben insbesondere die Schwächeren im Blick. In der heutigen – vermehrt festzustellenden – Ellbogengesellschaft sehen viele Menschen nur ihre eigenen Interessen und setzen sich ausschließlich für ihr persönliches Wohlergehen ein. Gewerkschafter_innen setzen sich für den Einzelnen, aber auch für die Gruppe ein. Ihr Handeln ist darauf ausgerichtet, dass sich die Verhältnisse aller verbessern.

Sie treten somit für die Gemeinschaftsinteressen ein. Sie finden klare Worte und zeigen klare Kante, sind gradlinig und brauchen nicht selten viel Mut. Sie reden nicht nur, sondern setzen sich leidenschaftlich für die gute Tat ein. Vor allem aber bringen sie Probleme auf den Punkt und packen mit an.

Viele Gewerkschafter_innen haben gezeigt, dass sie die Politik besser und menschlicher machen können. Dafür stand auch der kürzlich leider verstorbene Norbert Blüm, einer der bekanntesten deutschen Gewerkschafter.


(aus der Soli aktuell 9-10/2020, Autorin: Sarah Cramer)

DGB-Jugend NRW und Kommunalwahl
Die DGB-Jugend mischt sich ein bei der Kommunalwahl in NRW am 13. September 2020. Ihre Forderungen beziehen sich auf die Lebenswelt der jungen Generation: Unter anderem werden Verbesserungen im Bildungssektor, mehr Ausbildungsbereitschaft und eine gut finanzierte Jugendarbeit gefordert. Wichtig sind auch die Themen Mobilität und Wohnen: von der Verbesserung von Infrastruktur und ÖPNV-Taktung bis zum forcierten Bau von Wohnheimen für Auszubildende und Studierende.

Weitere Infos: jugend.dgb.de/-/aUm