Deutscher Gewerkschaftsbund

Solidarität geht immer! Die DGB-Jugend und der 1. Mai

Auch wenn der 1. Mai in diesem Jahr nicht auf der Straße stattfindet: Die Gewerkschaftsjugend steht zusammen!

Am 1. Mai zusammenstehen - dieses Jahr digital!

Das gab es wirklich noch nicht: Der 1. Mai wird von den Gewerkschaften schweren Herzens abgesagt. Weil das hochansteckende Coronavirus die Runde macht, soll auf räumliche Nähe verzichtet werden, nicht aber auf den sozialen Zusammenhalt.

"Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten", sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Gemeinsam soll der 1. Mai dennoch gefeiert werden! Wir sind da! Wir sind nah – trotz physischer Distanz! Gemeinsam online gehen: Mit vielfältigen, kreativen Aktionsideen wird der 1. Mai zu einem Fest der Solidarität im Netz.

Und das Besondere ist: Online kann man gleichzeitig an mehreren Aktionen über die eigene Wohnung, die eigene Stadt, ja den eigenen Kreis hinaus teilnehmen. Und so kommt auch 2020 dieses gute Gefühl auf, miteinander verbunden zu sein.

Wichtig sind auch die Kolleg_innen, die am 1. Mai arbeiten müssen und in vielen unterschiedlichen Berufen für uns da sind. Der 1. Mai ist ein guter Anlass, um die Aufwertung dieser Berufe zu fordern.

Gemeinsam stellt sich die Gewerkschaftsjugend den Herausforderungen der Krise jetzt und in Zukunft: "Jeden Tag stehen wir alle vor neuen Herausforderungen, in denen wir nicht wissen, was als nächstes kommt", sagt DGB-Bundesjugendsekretärin Ela Conte. In dieser Zeit der Unsicherheit verändere sich vieles, aber nicht alles: "Menschlichkeit, Solidarität und Zusammenhalt bleiben unsere Fundamente. Deshalb können wir auch in dieser schwierigen Zeit zusammen stark sein. Wenn wir uns füreinander einsetzen. Egal, wo wir herkommen."

"Menschlichkeit, Solidarität und Zusammenhalt bleiben unsere Fundamente. Deshalb können wir auch in dieser schwierigen Zeit zusammen stark sein. Wenn wir uns füreinander einsetzen. Egal, wo wir herkommen." DGB-Bundesjugendsekretärin Ela Conte

In den vergangenen Wochen hat die Gewerkschaftsjugend umfassende Informationenund Forderungen zur Corona-Krise zur Verfügung gestellt und tausende junger Menschen beraten, wenn sie Probleme mit ihrer Ausbildungsstelle, im Studium oder mit dem Arbeitgeber haben. Wie wir gesehen haben, kann eine Krisensituation schnell ausgenutzt werden: Auf einmal sollen Ausbildungsverträge gekündigt werden, Gesundheitsschutz spielt keine Rolle mehr und Arbeitnehmer_innen sollen mit unbezahlten Überstunden das Unternehmen und damit den eigenen Arbeitsplatz retten.

Wir sagen: Hände weg von den Rechten junger Menschen! Entlassungen von zukünftigen Fachkräften und die Einstellung von Ausbildung müssen auf jeden Fall verhindert werden! Solidarisch kommen wir durch die Krise. Solidarität geht immer!

Die DGB-Jugend hält euch zu allen Entwicklungen auf dem Laufenden. Besucht unser Internetportal mit Infos für Auszubildende, Studierende und junge Beschäftigte auf jugend.dgb.de

Hier geht es zum 1. Mai-Live-Stream