Deutscher Gewerkschaftsbund

Preise gegen Rassismus - Der "Gelbe Hand"-Wettbewerb ist entschieden

Am 18. März 2019 wurden in der sächsischen Staatskanzlei in Dresden die Preise des Jugendwettbewerbs "Die Gelbe Hand" verliehen.

Gruppenfoto "Gelbe Hand"-Gewinner

© Gelbe Hand

Berufsschüler_innen, Auszubildende und junge Gewerkschafter_innen haben sich mit kreativen Projekten für ein solidarisches Miteinander in den Betrieben wie in der Gesellschaft gesetzt.

Den 1. Preis erhielten die Auszubildenden Esra Güven, Kimberly Mager und Julian Neuss von der Deutschen Post AG in Neuss mit ihrer Präsentation "Hier stört anders sein nicht", die die Vielfalt in ihrem Betrieb thematisiert. Dabei zeigen sie, welche Stationen ein Brief durchlaufen muss, um von A nach B zu kommen, und wie viele unterschiedliche Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft, daran beteiligt sind.

Der 2. Preis ging an die Berufsschulklasse der BBS Technik Cloppenburg. In einem selbstgedrehten Video machen sie auf Diskriminierungssituationen im Alltag aufmerksam.

Den 3. Preis haben sich die Maler_innen und Lackierer_innen der Eugen-Reintjes-Schule Hameln für ihre Collage "Unsere Nationalität? – Mensch!" gesichert, die in Form einer großen Schauplatte im Schulgebäude angebracht wurde.

Wie immer gab es auch den Sonderpreis der DGB-Jugend NRW. Er ging dieses Jahr an die DGB-Hochschulgruppe in Rhein-Waal Kleve/Kamp-Lintfort für ihre Aktionswoche "#BeVocal". Thema: Rassismus in der Hochschullandschaft. Die Gruppe veranstaltet u.a. Poetry Slams gegen rechts und übersetzt den Satz "Mach meinen Kumpel nicht an" auf Flyern in verschiedene Sprachen.

Den Sonderpreis der DGB-Jugend Sachsen erhielt der Bezirksjugendausschuss Dresden-Chemnitz für ihren "Gelbe Hand"-Pausenraumsketch gegen Rassismus.

Der Sonderpreis des Bundeslandes Sachsen wurde an Schüler_innen der Berufsschule Wurzen verliehen für ihren Austausch mit Schüler_innen aus Litauen und Norwegen im Projekt "Gemeinsame Geschichte und gemeinsame Zukunft in Europa".


www.gelbehand.de

(aus der Soli aktuell 5/2019, Autorin: Soli aktuell)