Deutscher Gewerkschaftsbund

BBiG besser machen

1,5 Millionen junge Menschen absolvieren derzeit in Deutschland eine Ausbildung und sind damit Fachkräfte der Zukunft. Ihnen sollte man bestmögliche Ausbildungsbedingungen garantieren. Die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) muss Verbesserungen für Auszubildende bringen. Der Entwurf von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) bringt Parteien, Gewerkschaften und gar die Arbeitgeber gegen sich auf.

Dein Upgrade für die Ausbildung

Die Koppelung einer Mindestausbildungsvergütung ans Schüler-BAföG sorgt für Unmut. Die Gewerkschaftsjugend fordert hier die Koppelung an die Tarifverträge. Auch die geplante Stärkung zweijähriger Ausbildungsberufe und das Fehlen von Regelungen zum dualen Studium sowie zur Ausbildungsqualität passen nicht in das Bild einer modernen und zukunftsfesten Ausbildung in Zeiten der Digitalisierung.

Das Gesetz wird voraussichtlich nach der Sommerpause verabschiedet werden und soll 2020 in Kraft treten. Die Gewerkschaftsjugend appelliert an die Koalitionspartner, Vorschläge vorzulegen, die die Situation der Auszubildenden nachhaltig und rechtssicher verbessern. Und sie unterstützt ihre Forderungen mit vielfältigen Aktivitäten wie Betriebsbesuchen mit Bundestagsabgeordneten, Gesprächen mit Politiker_innen und Aktionstagen, wie jenem von der jungen NGG am 7. März im gesamten Südwesten Deutschlands.

Voraussichtlich Ende März/Anfang April ist das Berufsbildungsgesetz Thema im Bundestag. Wir bleiben dran.

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