Deutscher Gewerkschaftsbund

Ausgezeichnet: Projekte gegen Rassismus bei der "Gelben Hand"

"Gelbe Hand"-Wettbewerb 2016: Viele Projekte der Jugend gegen Rassismus wurden prämiert.

Preisträger Gelbe Hand

Die Preisträger_innen der "Gelben Hand mit Förderern und Schirmherren. © Gelbe Hand

Rund 70 Gäste aus Politik, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft sowie Aktive des Kumpelvereins nahmen an der Preisverleihung des diesjährigen "Gelbe Hand"-Wettbewerbs am 21. März 2016 in Potsdam teil. Gastgeber des Festakts war der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke. Zusammen mit dem GdP-Vorsitzenden Oliver Malchow hatte Woidke die Schirmherrschaft für den diesjährigen Wettbewerb des gewerkschaftlichen Vereins übernommen. Den 1. Preis räumte die berufsvorbereitende Klasse des Berufskollegs in Opladen mit dem Filmprojekt "Die 30 Menschenrechte" ab.

Den Sonderpreis des Landes Brandenburg erhielt Christopher Wieprecht aus Angermünde, der sich für Flüchtlinge und gegen rechte Strukturen in Brandenburg engagiert. Für ihre Postkarten-Aktion zu den Themen Sexismus, Rassismus und Gewaltprävention sowie für die Fahrzeugbeklebung mit dem Logo der "Gelben Hand" erhielten die Auszubildenden der Rheinbahn AG Düsseldorf den 2. Preis. Der 3. Preis ging an die Schülervertretung der Berufsbildenden Schule im rheinland-pfälzischen Kusel für ihre aktive Flüchtlingshilfe in der Schule.

Den Sonderpreis der DGB-Jugend Nordrhein-Westfalen überreichte DGB-Landesjugendsekretär Eric Schley an die DGB-Jugend Dortmund-Hellweg, die zusammen mit dem Lernzentrum des Bundesliga-Clubs Borussia Dortmund ein Lernmodul für Anti-Diskriminierungsworkshops für Schulen entwickelt hat.


Infos: http://jugend.dgb.de/-/p1w

(aus der Soli aktuell 4/2016, Autorin: Soli aktuell)

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