Deutscher Gewerkschaftsbund

Bau-Jugendverbände treffen sich erstmals zum Workshop

Zum ersten Mal in der Geschichte dieser drei Verbände trafen sich die Junge BAU, die Kolpingjugend und die Christliche Arbeiterjugend dieses Jahr in einem gemeinsamen Workshop.

Zum ersten Mal in der Geschichte dieser drei Verbände trafen sich die Junge BAU, die Kolpingjugend und die Christliche Arbeiterjugend dieses Jahr in einem gemeinsamen Workshop. Nach gegenseitigem Beschnuppern stellte sich schnell heraus, dass die Ansätze und Strukturen zwar unterschiedlich, die Aufgaben jedoch immer dieselben sind: gemeinsam kämpfen gegen Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. "Wir stehen ein für eine Arbeitswelt, in der der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht der Profit, den er erwirtschaftet. Wir stehen für eine faire Arbeitswelt", schreiben die IG-BAU-Jugendlichen.

Ein großer Gewinn war vor allem der Austausch mit dem Zeitzeugen Igor Rudchin, der von der Krim gekommen war, um seine Erfahrungen zu teilen. Der war sichtlich gerührt von der Aufmerksamkeit, die ihm alle entgegenbrachten und dem Interesse an seinen Erlebnissen mit dem mörderischen System des Nationalsozialismus. Bei einer gemeinsamen Andacht gab er den Jugendlichen das mit auf den Weg: "Ihr seid gute Menschen, denn ihr interessiert euch für die schreckliche Vergangenheit des Faschismus und Nationalsozialismus, um diese in der Zukunft zu verhindern. Haltet daran fest und lasst euch nicht beirren – tragt den Gedanken von Frieden und einem respektvollen Miteinander in die Zukunft."

Soli aktuell meint: Die Gewerkschaftsjugend ist dieses Jahr besonders stark in Bündnisarbeit!


(aus der Soli aktuell 8-9/2015, Autorin: Soli aktuell)