Deutscher Gewerkschaftsbund

Dem Frieden verpflichtet - Zum Antikriegstag

Am 1. September ist Antikriegstag – er erinnert an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit an den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 76 Jahren.

Der Antikriegstag wurde in Deutschland 1957 das erste Mal begangen, zunächst noch ohne Gewerkschaften: Aufgerufen hatte damals die "Antimilitaristische Aktion", ein Bündnis aus den Falken, der Solidaritätsjugend, der Naturfreundejugend und dem Verband der Wehrdienstverweigerer. 1966 beschloss der Bundeskongress des DGB – auf Antrag der IG Metall mit nachdrücklicher Unterstützung der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr –, "alles Erdenkliche zu unternehmen, damit der 1. September in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird".

So wie die Welt heute aussieht, ist das Antikriegsgedenken aktueller denn je. Für die DGB-Jugend mahnt der Antikriegstag an die Verpflichtung zum entschiedenen Widerstand gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

 

(aus der Soli aktuell 8-9/2015, Autorin: Soli aktuell)