Deutscher Gewerkschaftsbund

Unterstützt die ver.di-Petition

T-Mobile USA steht im Fokus, wenn es um Missachtung von Arbeitnehmerrechten geht. Internationale Unterstützung ist notwendig.

Die US-Beteiligung der Deutschen Telekom, T-Mobile USA, steht im Brennpunkt der internationalen Gewerkschaftsarbeit: Die Dependance breche regelmäßig internationale Arbeitsstandards und missachte immer wieder aufs Gröbste Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte.

Im Rahmen der Kampagne "We expect better – Wir erwarten Besseres" hat der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, dieses Jahr eine Petition als Amtshilfe für seine US-amerikanischen Kolleg_innen beim Bundestag eingebracht. Die Bundesregierung als Mehrheitseignerin des Konzerns wird darin zum Eingreifen aufgefordert. Sie soll ihren Einfluss geltend machen und dafür sorgen, dass die von der Bundesrepublik anerkannten Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation und die OECD-Richtlinien auch bei T-Mobile USA respektiert und umgesetzt werden. Das Anliegen soll auf jeden Fall Thema einer öffentlichen Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages werden.

Mit der internationalen, auch vom DGB getragenen Kampagne "We expect better" wollen die Gewerkschaften ver.di und die amerikanische Kommunikationsgewerkschaft Communications Workers of America erreichen, dass Arbeitnehmer_innen bei T-Mobile USA fair, anständig und mit Respekt behandelt werden.


Die Petition und Informationen zur Kampagne gibt's auf www.wirerwartenbesseres.de


(aus der Soli aktuell 8-9/2015, Autorin: Soli aktuell)