Deutscher Gewerkschaftsbund

Welttag für menschenwürdige Arbeit: Der Planet lebt

Das vorherrschende globale Wirtschaftsmodell zerstört Arbeitsplätze und den Planeten. Dadurch wird die Demokratie geschwächt und die Gerechtigkeit für alle untergraben. Weltweit sind die Gewerkschaften die wirksamste Kraft, um die Demokratie zu verteidigen und für Gerechtigkeit sowie für eine nachhaltige Zukunft zu kämpfen. Am 7. Oktober 2014, dem "Welttag für menschenwürdige Arbeit", werden die Gewerkschaften Kundgebungen, betriebliche Aktivitäten, öffentliche Aktionen und zahlreiche andere Veranstaltungen organisieren, um für die Rechte arbeitender Menschen und für Klimagerechtigkeit einzutreten. Im Fokus: grüne, nachhaltige Jobs.

IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow: "Die Hälfte aller erwerbstätigen Familien hat in den letzten beiden Jahren Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit gemacht und 1,2 Milliarden Menschen leben in extremer Armut." Vielen Regierungen gelinge es heute nicht, erwerbstätige Menschen zu schützen und künftigen Generationen eine nachhaltige Zukunft zu garantieren. Obwohl bereits zahlreiche Menschenleben und Existenzgrundlagen durch katastrophale Wetterereignisse infolge des Klimawandels zerstört worden seien, fehle es den politischen Entscheidungsträgern weiterhin am Mut, ein globales Klimaschutzabkommen abzuschließen.

Burrow: "Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze!"


7. Oktober 2014. Welttag für menschenwürdige Arbeit. Aktionen kann man melden unter E-Mail: wddw@ituc-csi.org. Infos: www.wddw.org


(aus der Soli 8-9/14, Autor: Soli aktuell)