Deutscher Gewerkschaftsbund

Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

Hallo Dr. Azubi-Team,

ich brauche einen Rat bezüglich folgender Situation in meinem Betrieb.

Meine Ausbilderin hat mich letzte Woche frühzeitig nach Hause geschickt und mir dafür Minusstunden berechnet.

Ich weiß, dass sie das nicht darf und habe sie diesen Dienstag sachlich darauf angesprochen.
Daraufhin hat sie die Fassung verloren und mich als eine "fiese Ratte" und das "Widerlichste, was in diesem Betrieb gearbeitet hat" beschimpft. Die nächste halbe Stunde ging das so weiter mit Androhungen wie "Ich werde Ihnen jeden Tag zu verstehen geben, dass Sie gehen sollen."

Zwischendurch hat SIe auf dem Absatz kehrt gemacht, um Ihren Geldbeutel zu holen mit den besonders lauten Worten "Nicht dass sie mir noch das Geld aus der Tasche klaut!". So hat es auch die Kollegin oben im Verkaufsraum gehört und vielleicht auch einige Passanten auf der Außenverkaufsfläche. Sie hat mir also ganz dreist Diebstahl vorgeworfen. Ich konnte nur antworten, "Vorsicht vor falschen Beschuldigungen". Das werde ich mir nicht gefallen lassen.

Das, was mich aber richtig in Rage gebracht war, dass sie die nächsten Tage so getan hat, als ob nichts gewesen wäre. Als ich sie gestern darauf angesprochen hatte, ob sie sich nicht für die Beleidigungen entschuldigen möchte hieß es: "Nein, ich werde mich nicht entschuldigen. Es ist ja nichts passiert". Als ich ihr leider lautstark die Dreistigkeit zu lügen vorgeworfen habe, war sie mindestens genauso angespannt wie ich, hat mir aber weiter direkt ins Gesicht gelogen. Dann kam ihre Standardbegründung "Sie bringen immer so eine ungute Stimmung in diesen Betrieb".

Dass sie schon einige Male jähzornig unseren Fahrer angekeift und manche Kunden persönlich oer am Telefon sehr kurz angebunden abfertigt, stand aber noch nie zur Debatte und ist wohl für das Betriebklima förderlich.

Ich weiß nicht, wie ich mich bei solchen Spielchen verhalten soll, ich bin nur noch wütend. Ich führe bereits ein Mobbing-Tagebuch. Aber das schützt mich nicht während der Situation.
Kollegen, die das alles mitbekommen, wagen es nicht einzuschreiten. Denn wenn ich die Ausbildung beendet habe bin ich weg - aber sie müssen/wollen noch weiter mit dieser Person weiterarbeiten. Da werden sie nicht den Hals für irgendeine Azubine riskieren.

Die MInusstundenregelung interessiert sie aus diesem Grund auch sehr wenig. Sie lassen sich auch weiter falsche Minusstunden aufschreiben.

Was kann ich tun?

Danke und viele Grüße
Lina

PS: Einen Ausbildungsplan habe ich noch nie bekommen, muss aber immer das Lager aufräumen und jede zweite Woche die Toilette putzen, weil die Meister bei uns dafür nicht zuständig sind.

Lina: 08.12.2018 07:28:12 |
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  • RE: Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

    Hallo Lina!

    Vielen Dank für deine Anfrage im Forum, gerne helfe ich dir weiter.
    Erstmal möchte ich dir meinen großen Respekt aussprechen, dass du in einer solchen Situation so ruhig geblieben bist. Besonders da deine Ausbilderin dich wirklich schlimm beleidigt hat.
    Wahrscheinlich wirst du deine Ausbilderin nicht mehr ändern können und leider wirst du auch keine Entschuldigung von ihr erzwingen können. Die ganze Situation klingt sehr anstrengend. Vielleicht kannst du dir überlegen dir einen anderen Ausbildungsplatz zu suchen. Dabei gehst du wie folgt vor:
    1. Bewirb dich ab sofort, denn solange du noch einen Ausbildungsplatz hast, sind deine Bewerbungschancen besser. Ausbildungsplätze, die sofort zu besetzen sind, findest du unter www.arbeitsagentur.de oder www.meinestadt.de, oder www.ihk.de. Schau auch in den Stellenportalen im Internet nach sowie in der Zeitung und oder frag im Bekanntenkreis. Auch einen Versuch wert: Suche eines Ausbildungsplatzes über soziale Netzwerke wie XING oder LinkedIn.

    2. Sobald du was Neues hast -und erst dann!- kannst du einen Aufhebungsvertrag machen, wenn dein Betrieb mit deinem Weggang einverstanden ist.

    3. Falls der Betrieb nicht einverstanden ist, kannst du unter Umständen außerordentlich und fristlos kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt (§22 Berufsbildungsgesetz). Fristlos bedeutet: Du kannst sofort gehen, nachdem du die Kündigung übergeben hast oder nachdem die Kündigung per Post im Betrieb angekommen ist. Wichtige Gründe sind zum Beispiel:

    • schwere und andauernde Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz oder das Arbeitszeitgesetz

    • mangelhafte Ausbildung durch Verstöße gegen die Ausbildungspflicht und berufliche Mängel
    • eine andauernde Beschäftigung mit ausbildungsfremde Tätigkeiten

    • Sexuelle Belästigung oder Züchtigung (körperliche Gewalt)

    • mehrmalig ausbleibende Ausbildungsvergütung
    • wenn deinem Betrieb die Ausbildereignung fehlt, sie entzogen wird oder er gar keine besitzt

    • angeordnete Überstunden, die auch nach Aufforderung nicht bezahlt oder in Freizeit ausgeglichen wurden und durch die das Ausbildungsziel gefährdet ist

    • systematisch schlechte Behandlung (immer wieder Beschimpfungen, Beleidigungen, Benachteiligungen, Diskriminierung)


    Du musst schriftlich und unter genauer Angabe der Gründe (wer, was, wann, wo) kündigen. Sonst ist die Kündigung unwirksam. Sie ist auch unwirksam, wenn dir der auslösende Kündigungsgrund bereits länger als zwei Wochen bekannt war. Wenn du aufgrund von Pflichtverletzungen kündigst, die der Betrieb langfristig nicht beheben kann (z. B.: Entziehen der Ausbildereignung) oder es dir absolut unzumutbar ist weiter in dem Betrieb deine Ausbildung fortzusetzen (z. B. bei sexueller Belästigung), dann kannst du sofort unter Angabe der Gründe fristlos kündigen. Wenn dein Betrieb aber die Möglichkeit hat sein Verhalten zu ändern (z. B. bei ausbildungsfremden Tätigkeiten). Anschließend musst du den Betrieb zunächst auf die Pflichtverletzung in Form einer schriftlichen Abmahnung hinweisen und ihn dazu auffordern die Situation zu ändern. Es kann auch sinnvoll sein die zuständige Kammer mit einzubeziehen und die Schlichtung einzuberufen. Die Schlichtung ist eine Besonderheit in der Berufsausbildung, die zum Ziel hat Streitigkeiten zwischen Azubi und Ausbilder bereits vor einem Gerichtsprozess zu klären. Falls sich daraufhin nichts ändern sollte, dann hast du die Möglichkeit fristlos zu kündigen.

    Eine außerordentliche Kündigung zu schreiben, ist eine Wissenschaft für sich. Deshalb gibt es keine allgemeine Vorlage. Du musst in der fristlosen Kündigung schwere Vorwürfe gegen deinen Ausbildungsbetrieb erheben. Damit die Sache auch wasserdicht ist, solltest du dir unbedingt Hilfe bei deiner Gewerkschaft holen. Rückendeckung kannst du oft auch nach der Kündigung gebrauchen. Denn wenn der Azubi kündigt, ist der Ausbilder oftmals verärgert und gibt dir nicht immer freiwillig, was dir noch zusteht. Zum Beispiel Arbeitszeugnis, Arbeitspapiere, Restgehalt, Urlaubsansprüche, die ausbezahlt werden müssen.

    Hier ist ein Kontakt für dich:

    Ver.di Bonn
    Service-Zentrum Region West
    Tel.: 0221 48558-0
    Fax: 01805 837343 - 23103
    E-Mail: service-west.nrw@verdi.de

    Da kannst du einfach anrufen, nach einem_r Jugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst.... Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand - daher solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, deiner Gewerkschaft beizutreten - wenn du nicht schon Mitglied bist. Du kannst jederzeit Mitglied deiner Gewerkschaft werden. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel 1% vom Bruttolohn pro Monate.

    Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren willst, dann folge diesem Link: https:/​/​jugend.dgb.de/​++co++f0e4cfdc-7dbc-11e7-b753-525400d872​9f

    4. Nachdem deine Kündigung oder der Aufhebungsvertrag durch sind, setzt du deine Ausbildung nahtlos im neuen Betrieb fort. Aber Vorsicht: Du hast wieder bis zu 4 Monate Probezeit.

    Ansonsten gibt es bei der IHK auch immer eine Ausbildungsberater. Du könntest bei deiner zuständigen IHK Kontakt aufnehmen und von deiner Ausbildungssituation berichten.

    Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

    Liebe Grüße

    Dr. Azubi

    P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

    Dr. Azubi: 08.12.2018 12:58:02


  • RE: Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

    Vielen Dank für die superschnelle Antwort, Dr. Azubi.

    Auch danke für den Respekt. Ich habe im Laufe des letzten Jahres mit wachsenden Schikanen auch ein immer dickeres Fell angelegt. Mittlerweile tue und sage ich fast nur das Nötigste und schalte sonst einfach ab. Das ist natürlich kein Zustand und ich bin froh, wenn die Ausbildung rum ist.

    Nochmal zur Antwort: Ich habe vor lauter Aufregung vergessen zwei Dinge zu erwähnen:

    1. In knapp fünf Monaten habe ich die schriftliche und nochmal zwei Monate später die praktische Prüfung. Jetzt noch einen Betrieb zu finden, der mich übernimmt ist besonders in meiner Stadt/meinem Umkreis sehr schwer.
    Eine Wechselstelle hätte ich im Sommer gehabt. Allerdings hat das mit dem Auflösungsvertrag nicht funktioniert, weil meine Ausbilderin mich nicht zum gewünschten Termin gehen lassen wollte. Es gab (auch aus anderen Gründen) ein Hin und Her, sodass die potenzielle Ausbilderin die Schotten dicht gemacht hat.
    Ein anderer möglicher Ausbilder hat sich nach dem Bewerbungsgespräch wiederholt nicht gemeldet. Seiner Reaktion beim Gespräch nach kennt meine Ausbilderin etwas besser als der Durchschnitt. Ich finde es schade, dass ich bei ihm keine Chance hatte.
    Darum ist für mich mein jetziger Betrieb Pflicht, wenn ich die Prüfung ablegen möchte.

    2. Ich lasse mich seit über einem halben Jahr beim zuständigen Ausbildungsberater beraten. Die Papiere für eine Schlichtung habe ich mittlerweile auch bekommen. Jetzt muss ich nur noch alle mir aufgefallenen Verstöße gegen etwaige Gesetze aufschreiben und es einreichen. Nach dem, was ich anfangs beschrieben habe, habe ich einfach Angst, dass die Ausbilderin sich aus fast allem wieder herauswindet oder versucht mir irgendeine Widerlichkeit anzuhängen. (Dass so eine Persönlichkeit früher im Prüfungsausschuss tätig war, ist mir schlicht unbegreiflich.)

    Auf jeden Fall vielen Dank für den Tipp mit ver.di. Ich halte es für wahrscheinlich, dass ich nach der Ausbildung ihre Hilfe in Anspruch nehmen muss. Da hilft schon das Wissen darum, dass man sich Hilfe holen kann.

    Klar werde ich euren Service weiterempfehlen. Vielleicht kann ich ja auch direkt mithelfen?

    Liebe Grüße
    Lina

    Lina: 08.12.2018 17:45:17


  • RE: Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

    Hallo Lina!

    Ich muss mich erstmal entschuldigen, dass die Antwort so lange gedauert hat. Wir hatten leider ein internes Problem.

    Sehr gerne habe ich dir geholfen. Wenn es gar nicht mehr in deinem Betrieb funktioniert kannst du vielleicht als externer Prüfling an der Abschlussprüfung teilnehmen. Manchmal hilft es j auch zu wissen, dass man nicht unbedingt in seinem Ausbildungsbetrieb bleiben muss. Hier ein paar Infos zur externen Prüfung:

    Wenn du es in deinem Betrieb überhaupt nicht mehr aushalten solltest, könntest du dich mal erkundigen, ob du als externer Prüfling zur Abschlussprüfung zugelassen werden könntest.
Ob deine bisher verbrachte Ausbildungszeit dazu ausreicht (sprich: du in deinem jetzigen Betrieb kündigen oder einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen könntest, weil du es dort nicht mehr aushältst), müsstest du bei der IHK/HWK erfragen - das ist die entscheidungstragende Instanz. Grundsätzlich ist es so, dass man in seiner Ausbildung etwa 10% Fehlzeiten (12-15 Wochen) haben darf, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Aber das mit den 10% ist eine Faustregel - kein Gesetz. Dabei sind auch immer Ausnahmeregelungen möglich.
    Der Nachteil, die Abschlussprüfung als externer Prüfling abzulegen ist übrigens, dass du die Prüfungsgebühren selbst tragen musst und dich selbstständig frühzeitig zur Abschlussprüfung anmelden musst.
 Außerdem ist es natürlich nicht ideal als externer Prüfling in die Prüfung zu gehen, wenn du noch wichtige Dinge für das Bestehen der Abschlussprüfung lernen müsstest. Und: Wenn du kündigst giltst du unter Umständen als mitschuldig am Verlust deines Arbeitsplatzes und riskierst eine Sperre des Arbeitslosengeldes.
    Mich freut auch dein Interesse am Dr. Azubi-Team. Zurzeit sind wir leider voll besetzt. Aber wenn du dich weiter für Azubis und junge Beschäftigte einsetzen möchtest kannst du dich auch an deine Jugendsekretär_in wenden. Die Gewerkschaftsjugend, also auch die ver.di Jugend, setzt sich für gute Arbeitsbedingungen für Azubis und junge Beschäftigte ein und bietet auch in deiner Nähe die Möglichkeit zum Mitmachen. Du kannst dich auch über folgenden Link über deine örtliche ver.di Jugend informieren:
    https:/​/​koeln-bonn-leverkusen.verdi.de/​frauen-und-personengruppen/​jugend
    Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

    Liebe Grüße
    Dr. Azubi

    Dr. Azubi: 12.12.2018 23:26:49


  • RE: Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

    Hallo Dr. Azubi,

    es gibt ein kompliziertes Update, bei dem ich eure Einschätzung brauche.

    Ich habe auf euren Ratschlag hin bei der IHK nachgefragt, ob ich mich als externer Prüfling für die Prüfung anmelden könne. Die grobe Antwort lautete, dass es jetzt ein sehr blöder Zeitpunkt wäre zu kündigen, weil mir dann viel Ausblidungszeit fehlt. Ich habe allerdings einen Betrieb gefunden, der mich zum Februar hin übernehmen würde. Darum werde ich am Montag direkt beim Prüfungsausschuss der IHK nachhaken.
    Vielleicht klappt es ja doch. Denn was ich im Folgenden (hoffentlich knapp genug) schildern werde, könnte evtl. für mich sprechen:

    1.) Ich hatte gestern meine Ausbliderin gefragt ob sie wie gebeten nachträglich einen Ausbildungsplan erstellt hätte. Bei Beginn meiner Ausbildung in ihrem Betrieb vor anderthalb Jahren hatte ich keinen bekommen. Da ich die Bedeutung dessen noch nicht einschätzen konnte, habe ich auch nicht nachgehakt.
    Als ich sie gestern eben gefragt habe, wie weit sie schon mit dem Entwerfen dieses Ausbildungplans sei, reagierte sie mit Ausreden wie
    - "Sie sind ständig krank",
    - "Sie mäkeln immer an etwas herum",
    - "Sie verbreiten eine schlechte Stimmung, sodass es mir nicht möglich ist, mich mit Ihnen zusammenzusetzen und etwas zu erklären".

    Ich wäre ferner wirr im Kopf und sie wäre die Chefin hier, sodass sie sich (sinngemäß zitiert) nicht darum zu kümmern habe, wie sie mit mir umgeht. Es interessiere sie außerdem nicht, wie es mit meiner Ausbildung weitergeht. Sprich sie wird mir auch nichts beibringen und wie ich die Prüfung bestehe, geht auch an ihr vorbei.
    Sie wolle halt immer noch, dass ich gehe und ich müss zum Ende ihres Urlaubs (13.01.19) mein Verhalten so ändern, dass sie wieder Lust bekommt, mir etwas beizubringen.

    2.) Heute habe ich auf Nachfrage bei der IHK erfahren, dass die Anmeldungen zur Prüfung noch vor Weihnachten verschickt wurden. Meine Kollegin hat diese sogar um den 01. oder 04.12.18 herum bekommen.
    Als ich meine Chefin Mitte Dezember gefragt hatte, ob denn schon etwas angekommen sei, hat sie nervös Nein geantwortet. Mit der Begründung, dass die verschiedenen IHKs die Briefe zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschicken würden. Daraufhin habe ich sie darüber informiert, dass die Kollegin, die von derselben IHK bearbeitet wird wie ich, die Anmeldung bereits bekommen hätte. Meine Chefin zuckte ratlos mit den Schultern.

    Mit all den Dingen, die bereits in meinem Betrieb passiert sind - und wie meine Ausbilderin sich insgesamt verhält - habe ich einen sich verhärtenden Verdacht, dass sie die Anmeldung einfach hat verschwinden lassen.

    Wie kann oder wie soll ich damit am besten umgehen? An wen kann ich mich wenden?

    Die Sachbearbeiterin bei der IHK hat die Anmeldung jetzt nochmal rausgeschickt. Nächste Woche müsste sie ankommen. Am Montag bin ich in der Schule und am Freitag habe ich laut Plan frei. An allen anderen Tagen kann ich mir die ankommende Post anschauen.

    Aber was kann ich darüber hinaus tun?

    -- Einen Termin für die Rechtsberatung der IG BAU bekomme ich wahrscheinlich erst ab übernächsten Montag und dann wird es schon sehr knapp. (Die unterschriebende Anmeldung muss bis 01.02.19 bei der IHK angekommen sein. Ich kann mir vorstellen, dass meine Ausbliderin sich schlicht weigert diese zu unterschreiben oder sonstwie die Zeit in die Länge zieht.) --

    Liebe Grüße
    Lina

    Lina: 04.01.2019 20:32:58


  • RE: Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

    Hallo Lina!

    Vielen Dank für deine Anfrage im Forum. Gerne helfe ich dir weiter.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Ausbildungsplatz!

    Es ist sehr gut, dass du mit der IHK im Kontakt stehst. Sollte deine Chefin sich weigern die Anmeldung zu unterschreiben kannst du dich dort auch an den oder die Ausbildungsbeauftragte wenden. Diese bearbeiten bei der IHK Fälle in denen es zu solchen Schwierigkeiten in der Ausbildung kommt.
    Wenn du den neuen Ausbildungsvertrag schon unterschrieben hast, kannst du vielleicht auch mit der IHK besprechen, dass dein neuer Betrieb dich für die Prüfung anmeldet.

    Bei allen anderen Dingen, die in deiner Ausbildung vorgefallen sind, kannst du dich vielleicht auf deinen neuen Ausbildungsbetrieb freuen.

    Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren willst, dann folge diesem Link: https:/​/​jugend.dgb.de/​++co++f0e4cfdc-7dbc-11e7-b753-525400d872​9f

    Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

    Liebe Grüße
    Dr. Azubi
    P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

    Dr. Azubi: 05.01.2019 18:08:11


  • RE: Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

    Lieber Dr. Azubi,

    Top. Danke!

    Liebe Grüße
    Lina

    Lina: 05.01.2019 19:01:34


  • RE: Persönliche Beleidigungen und nachträgliches Leugnen durch die Ausbilderin

    Hallo Lina,

    Danke für dein nette Feedback!

    Liebe Grüße
    Dr. Azubi

    Dr. Azubi: 06.01.2019 19:39:08


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