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Dr. Azubi

Schwanger in der Ausbildung!

Ich bin im 2.Lehrjahr in der Ausbildung zur ALtenpflegerin!
Dort gibt es einen Regelsatz der besagt das ich nur 60 fehltage in den ganzen 3 Ausbildungsjahren haben darf!Diese habe ich aber nun erreicht, weil ich lange Zeit im Krankenhaus war! Das heißt ich dürfte die nächsten 1,5Jahre nicht mehr fehlen! Nun bin ich schwangerund meine arbeit macht es mir nicht gerade einfach!
Meine Schule hat mir gesagt, dass ich die Ausbildung 1Jahr unterbrechen sollte, dafür müsste ich ein schreiben an die schule schicken,worin ich bestätige das ich die Ausbildung unterbrechen und dann nach 1Jahr weiter machen möchte! Die Schule würde mich auch auf jeden Fall nach dem Jahr wieder nehmen!Jetzt kommt der Hammer: Es wird von mir verlangt, das ich in meiner Einrichtung kündige! Wer garantiert mir dann, dass diese mich nach dem Jahr Auszeit wieder nimmt?
Was hab ich für Rechte?
Können die das einfach so von mir verlangen?

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo ich bin im 1. Ausbildungsjahr einer schulischen Ausbildung zur Ergotherapeutin. Wegen meiner Schwangerschaft hat die Schule vorgeschlagen, ich solle einen Aufhebungsvertrag für ein Jahr schreiben und würde dann die Ausbildung nach diesem Jahr normal weiterführen sowie die Ausbildungdauer dann um 1 Jahr verlängern. Nun meine Frage, ich bin Familienkrankenversichert, das geht aber nur, wenn ich einen bestehenden Ausbildungsvertrag habe. Schreibe ich einen Aufhebungsvertrag, würde dann die Krankenversicherung bestehen bleiben oder müsste ich mich selber versichern? Muss ich einen Aufhebungsvertrag schreiben oder kann ich auf andere weise 1 Jahr pausieren?

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Danke für deine Anfrage!

Du scheinst eine Ausbildung im therapeutisch-medizinischen Bereicht zu machen. Diese Ausbildung unterliegt anderen gesetzlichen Regelungen als die duale Berufsausbildung. Hier im Forum können wir leider nur Fragen zu diesen Ausbildungsbereichen beantworten. Bitte wende dich doch direkt an deine zuständige Gewerkschaft bei dir vor Ort. HIer ein Kontakt für dich:

ver.di vor Ort

Sitz des Landesbezirks Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Karl-Liebknecht-Straße 30-32
04107 Leipzig

Tel.: 0341/52901-0
Fax: 0341/52901-500
E-Mail: lbz.sat@verdi.de

Landesbezirksleiter/in: Oliver Greie

Da kannst du anrufen, nach einem_r Jugendsekretär_in fragen und sagen, dass du von Dr. Azubi kommst.... Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand - daher solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, deiner Gewerkschaft beizutreten - wenn du nicht schon Mitglied bist. Du kannst jederzeit Mitglied deiner Gewerkschaft werden. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel 1% vom Bruttolohn pro Monate.

Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren willst, dann folge diesem Link: https:/​/​jugend.dgb.de/​++co++f0e4cfdc-7dbc-11e7-b753-525400d872​9f

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Liebe Grüße
Dr. Azubi
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RE: Schwanger kurz vor der Abschlussprüfung !

Hallo 

Ich habe erfahren das ich schwanger bin und das ca.5 Monate vor meiner Abschlussprüfung. 
Seit ich die Ausbildung angefangen habe wohne ich in einem Wohnheim in einem Einzelzimmer des Krankenhauses. 
Im Ausbildungsvertrag steht drin das wenn man schwanger wird aus dem Wohnheim ausziehen muss da es nicht für zwei Personen ( Ich + Baby ) vorgesehen ist.

Man hatte mir auch gesagt das ich nicht zur Abschlussprüfung zugelassen werde wenn ich schwanger bin. Ich weiß nicht was ich machen soll, wenn es wirklich so alles stimmt habe ich kein dann keine Ausbildung und kein Wohnort mehr. 

wss kann ich machen, wie sieht es alles Rechtlich aus ?

Danke 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo Nina,

Leider kann ich dir in diesem Fall nicht weiterhelfen, denn dieses Forum behandelt eigentlich Fragen, die sich auf Probleme innerhalb einer innerbetrieblichen Ausbildung beziehen. Ausbildungen im medizinisch- gesundheitlichen Bereich unterliegen anderen gesetzlichen Bestimmungen und sind in erster Linie auf Länderebene geregelt. Dafür sind wir leider keine Experten. Deshalb würde ich dir raten, dich direkt an deine Gewerkschaft in deiner Nähe zu wenden, wenn du dich ausführlich beraten lassen möchtest. Hier ist ein Kontakt für dich:

Mein Rat wäre, dich nochmal an deine zuständige Gewerkschaft zu wenden. Die Kolleginnen und Kollegen kennen sich mit diesen Themen sehr gut aus und können dich im Zweifelsfall auch rechtlich beraten. Hier ist ein Kontakt für dich:

Ver.di

Geschäftsstelle Köln
Hans-Böckler-Platz 9
50672 Köln

Tel.: 0221 48558-0
Fax: 01805 837343 - 23103
E-Mail: service-west.nrw@verdi.de

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RE: Schwanger in der Ausbildung!

Sehr geehrte 

bin in der 2 Jahr meine Ausbildung.

und wegen corona Situation mache ich die ganze Zeit online Unterricht und Home Office .

Ich habe  meine Schule und die Firma Bescheid gesagt und die haben mich unterstüt.

aber bald gehe ich in Mutterschutz ( April ) und meine Entbindung ist Ende Mai .

meine Sorge ist das wenn ich in Mutterschutz gehe , 3 Monate Schule verpasse und meine 2 Jahr bestimmt nicht Schafe .

deswegen wollte ich die Schulleitung schreiben ob die Möglichkeit besteht das ich bis Juni noch online Unterrichtet werden Kann.

Ich habe gehört das es nicht möglich die Ausbildung in Teilzeit zu machen ohne es zu verlängern. Ich wollte es so versuchen aber für mich ist auch zu viel wenn ich das verlängern .

Oder besteht auch die Möglichkeit das ich die 3 Jahr pausiert ? Und in 2022 die 3 Jahr fertig mache ?

oder noch andere Möglichkeit für mich gibt ?

ich bedanke mich im Voraus 

Mit freundlichen Grüßen 

Brigitte 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Liebe Brigitte,

vielen Dank für deine Nachricht. Gerne helfe ich dir bei deiner Frage weiter. Generell kannst du auch während dem Mutterschutz am Onlineunterricht teilnehmen. Du solltest das mit der Schule und deinem Betrieb absprechen. Du kannst deine Ausbildung 2 Monate nach dem Mitterschutz nach der Entbindung auch in Teilzeit fortsetzen. Dazu brauchst du aber auch die Zustimmung von deinem Chef. In der regel verlängert sich dadurch die Ausbildung. Aber das muss mit der Kammer abgestimmt werden. Evtl kannst du aber auch deine Ausbildung noch naträglich verkürzen. Z.B aufgrund von Vorbildung oder Alter. Auch hier bedarf es der Zustmmung deines Betriebs. Ansonsten geht auch eine Verkürzung der Ausbildung durch vorzeitige Zulassung zur Prüfung aufgrund guter Leistungen in Schule und Betrieb. Bespreche das alles mit deinem Betrieb und der Kammer. Außerdem kannst du auch nach der Elternzeit deine Ausbildung ganz normal fortsetzen. Du musst dich für die ersten zwei Jahre festlegen und kannst dann das dritte Jahr Elternzeit flexibel nehmen. Dein Chef muss dem zustimmen. Auch hier solltest du dich rechtzeit mit deinem Betrieb zusammensetzen und alles besprechen. Als Mitglied in  der Gewerkschaft hast du auch einen Anspruch auf persönliche Beratung und Unterstützung. Wende dich doch an deine Gewerkschaft bei dir vor Ort und ruf dort an. Dann kannst du deine persönliche Situation besprechen und dich individuell beraten lassen. Hier ein Kontakt deiner zuständigen Gewerkschaft bei dir vor Ort:

ver.di vor Ort

Sitz des Landesbezirks Berlin-Brandenburg
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin

Tel.: 030 / 8866-6
Fax: 01805 837343 - 14007
E-Mail: service.bb@verdi.de

Landesbezirksleiter/in: Frank Wolf

Da kannst du anrufen, nach einem_r Jugendsekretär_in fragen und sag, dass du von Dr. Azubi kommst....Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand. Ich hoffe dir weitergeholfen zu haben und wünsche dir alles Gute für deine Schwangerschaft und deine Ausbildung!

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Liebe Grüße                          

Dr. Azubi                               

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RE: Schwanger in der Ausbildung!

Ich bin gerade im 2. Ausbildungsjahr zur staatlich anerkannten Erzieherin und bin Schwanger, meine Schulleiterin meinte zu mir das sobald das Homeschooling vorbei ist dürfte ich dann nicht mehr in der Schule kommen wegen Corona. Deswgen würden mir dann 3 Monate fehlen. 

Meine Frage ist könnte man auch wegen den 3 Monaten, trotzdem das 2. Lehrjahr anerkannt bekomme, somit das ich nach dem 1 Jahr Elternzeit, ins 3.Jahr starten könnte? 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Liebe Michelle,

herlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Leider kann ich dir in diesem Fall nicht weiterhelfen, denn dieses Forum behandelt eigentlich Fragen, die sich auf Probleme innerhalb einer innerbetrieblichen Ausbildung beziehen. Ausbildungen im erzieherischen Bereich unterliegen anderen gesetzlichen Bestimmungen und sind in erster Linie auf Länderebene geregelt. Dafür sind wir leider keine Experten. Deshalb würde ich dir raten, dich direkt an deine Gewerkschaft in deiner Nähe zu wenden, wenn du dich ausführlich beraten lassen möchtest. Hier ist ein Kontakt für dich:

ver.di vor Ort

Sitz des Landesbezirks Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Karl-Liebknecht-Straße 30-32
04107 Leipzig

Tel.: 0341/52901-0
Fax: 0341/52901-500
E-Mail: lbz.sat@verdi.de

Landesbezirksleiter/in: Oliver Greie

Da kannst du einfach anrufen, nach einem_rJugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst....

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Liebe Grüße

Dr. Azubi

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RE: Schwanger in der Ausbildung!

Schönen guten Tag, 

Ich beende dieses Jahr ende Juni meine Ausbildung als Friseurin und habe den verdacht das ich schwanger bin. Mein eigentliches Problem und Frage ist : es ist ja Coronazeit und eigentlich darf man dann ja nicht weiter arbeiten aber gibt es vllt eine möhlichkeit bzw. ausnahme das man seine Prüfung trotzdem dieses Jahr mitmachen kann ? oder muss ich die nachholen ? 

Liebe grüße

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Liebe Finni,

vielen Dank für deine Anfrage im Forum.

Es kann gut sein, dass du durch zu hohe Fehl- und Krankheitszeiten (zum Beispiel bei Schwangerschaft aber auch Ausfallzeiten durch Corona) die vorgeschriebene Ausbildungszeit nicht abgeleistet hast. Auch in diesem Fall kannst du Kontakt zu deiner zuständigen Stelle (siehe Stempel auf deinem Ausbildungsvertrag zum Beispiel IHK, Innung) aufnehmen und fragen, ob eine Zulassung nicht trotzdem möglich ist. Wenn dir nicht mehr als zehn Prozent an Ausbildungszeit fehlen hast du gute Chancen.

Mach dir keine Sorgen: Dein Ausbildungsplatz ist wegen deiner Schwangerschaft nicht gefährdet, denn du hast ab sofort einen besonderen Kündigungsschutz. Eine Kündigung während der Schwangerschaft und vier Monate nach der Geburt ist unzulässig, auch wenn „besonders schwere Pflichtverletzungen“ vorliegen. Bei der Kündigung einer schwangeren muss das Gewerbeaufsichtsamt der Kündigung zustimmen. Auch während der Probezeit genießt du als Schwangere diesen besonderen Kündigungsschutz. Eine Kündigung von deinem Arbeitgeber wäre auch dann unwirksam, wenn du innerhalb von zwei Wochen nach der Kündigung deinem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilst.

Mitteilen musst Du sie ihm aber in jedem Fall so schnell wie möglich, denn da Du schwanger bist, musst du jetzt natürlich besondere Rücksicht auf dein Baby nehmen - und das muss auch dein Arbeitgeber. Er darf dir keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zuweisen oder dich irgendwelche gesundheitsgefährdende Tätigkeiten machen lassen. Ist deine Schwangerschaft gefährdet, wird deine Ärztin oder dein Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Trotz des Beschäftigungsverbotes hast du weiterhin Anspruch auf deine Ausbildungsvergütung.  Während der Schwangerschaft darfst du nicht länger als neun Stunden pro Tag beschäftigt werden.

Ausbildung kann auch unabhängig von der tatsächlichen Auslastung der Betriebe durchgeführt werden. Der Ausbildungsbetrieb hat nach § 14 Berufsbildungsgesetz (BBiG) die Pflicht, dich auszubilden. Das heißt, dass der Ausbildungsbetrieb alle Mittel ausschöpfen muss, um deine Ausbildung weiter zu gewährleisten. Hierbei hat er beispielsweise folgende Möglichkeiten:

  • Umstellung des Ausbildungsplans durch Vorziehen anderer Lerninhalte.
  • Versetzung in eine andere Abteilung.
  • Rückversetzung in die Lehrwerkstatt.
  • Theoretische Vermittlung von Lerninhalten (z. B. schriftliche Aufgabenstellungen, Lektüre, digitale Lernmedien).
  • Aufgrund der besonderen Situation kann für einen beschränkten Zeitraum auch ein alternativer Ausbildungsort (Home-Office etc.) sinnvoll sein.

Wenn du weitere Unterstützung oder Rückendeckung brauchst, kannst du dich auch jederzeit an deine örtliche Gewerkschaft wenden. Hier ist ein Kontakt für dich:


ver.di Lübeck
Hüxstraße 1
23552 Lübeck

Tel.: 0451 8100-6
Fax: 0451 8100-888
E-Mail: lbz.nord@verdi.de

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Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren willst, dann folge diesem Link: https://jugend.dgb.de/dgb_jugend/ueber-uns/wer-wir-sind

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RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo, 

ich habe da auch mal eine Frage. Und zwar bin ich im 3.Lehrjahr und habe jetzt im August meine Examprüfungen. Habe letzte Woche erfahren das ich in der 7. Woche schwanger bin, habe das natürlich meinem Arbeitgeber mitgeteilt weil ich direkt einen Beschäftigungsverbot von meiner Frauenärztin bekommen habe. Die Schule hat erst gesagt das ich an den Abschlussprüfungen teilnehmen darf, habe auch die Unterlagen zur Prüfung unterschrieben, jetzt sagen die allerdings das ich nicht zugelassen werde. Ich weiß das man in die Prüfung darf auch wenn man schwanger ist, letztes Jahr war auch eine Hochschwangere Auszubildende die auch ihre Prüfung absolvieren durfte. Wie soll ich jetzt vorgehen ich weiß echt nicht mehr weiter... 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo Saricoban,

 

erstmal herzlichen Glückwunsch und Danke für deine Anfrage im Forum.

 

Ja, du darfst als Schwangere an den Prüfungen teilnehmen (§3 Mutterschutzgesetz), wenn es deine Gesundheit und die deines Kindes nicht beeinträchtigt. Es ist auch vollkommen klar, dass es für dich wichtig ist, die Ausbildung vor der Entbindung abzuschließen. Wichtig ist aber zu wissen, warum du nicht teilnehmen darfst. Verpasst du durch das Beschäftigungsverbot zu viel deiner Ausbildungszeit? Informiere dich nochmal genau, mit welcher Begründung du nicht teilnehmen darfst. Ist diese Begründung nicht schlüssig, dann solltest du dich wehren.

Ich empfehle dir dann, nochmal mit deiner Frauenärztin Rücksprache zu halten und von ihr eine Bescheinigung einzuholen, dass durch die Prüfung keinerlei Gefahr für Mutter und Kind besteht und du daran trotz Beschäftigungsverbot teilnehmen kannst. Mit dieser Bescheinigung solltest du dich nochmal an die Schule wenden. Hole dir dazu Hilfe bei der Frauenbeauftragten deiner Berufsschule bzw. Betriebes oder am besten bei deiner Gewerkschaft. Hier ist ein Kontakt:

 

Ver.di Bochum
Universitätsstr. 76
44789 Bochum

Tel.: 0234 96408-0
Fax: 01805 837343 - 23105
E-Mail: service-mitte.nrw@verdi.de

 

Da kannst du anrufen, nach einem_rJugendsekretär_in fragen und sag, dass du von Dr. Azubi kommst....Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand - daher solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, deiner Gewerkschaft beizutreten - wenn du nicht schon Mitglied bist. Du kannst jederzeit Mitglied deiner Gewerkschaft werden. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel 1% vom Bruttolohn pro Monat. Solltest du kein Einkommen haben (also kein Ausbildungsvertrag) gibt es pauschale Beiträge. Hier findest du weitere Infos: https://jugend.dgb.de/dgb_jugend/ueber-uns/mitglied-werden

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Liebe Grüße                        

Dr. Azubi                              

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RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo Dr Azubi

Ich bin im 2. Lj in der Ausbildung zur Altenpflege. Ich hab seit einer Woche erfahren, dass ich schwanger bin. Aber ich hab noch nicht ein Termin bein der Frauenarzt. Ich wollte mal fragen, ob wegen der Coronazeit direkt zum Beschäftigungsverbot gehen sollte oder ich weiter arbeiten kann? Ich habe noch nicht mein AG informiert, weil ich erstmals zur Arzt gehen möchte. Was passiert wenn ich weiter zur Schule oder Arbeit gehen möchte? Weil ich möchte die Ausbildung bis zu Ende machen. Danke im Voraus für die Rückmeldung. 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo Tia!

 

Vielen Dank für deine Anfrage im Forum. Gerne helfen wir dir.

Grundsätzlich solltest du deinem Arbeitgeber deine Schwangerschaft mitteilen, da dann nach dem Mutterschutzgesetz ein besonderer Schutz für dich gilt. Allerdings benötigt dein Arbeitgeber hierfür einen Nachweis, daher solltest du einen Termin beim Frauenarzt vereinbaren. Auch ob danach ein Beschäftigungsverbot für dich ausgesprochen wird entscheidet der Arzt/ die Ärztin. Weitere Beratung zur Schwangerschaft und Ausbildung erhältst du bei deiner zuständigen Gewerkschaft. Hier ein Kontakt:

 

Ver.di Leipzig
Karl-Liebknecht-Str. 30-32
04107 Leipzig

Tel.: 0341/21609-0
E-Mail: bz.leipzig-nordsachsen@verdi.de

Da kannst du anrufen, nach einem_r Jugendsekretär_in fragen und sagen, dass du von Dr. Azubi kommst.... Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand - daher solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, deiner Gewerkschaft beizutreten - wenn du nicht schon Mitglied bist. Du kannst jederzeit Mitglied deiner Gewerkschaft werden. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel 1% vom Bruttolohn pro Monate.

 

Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren willst, dann folge diesem Link: https://jugend.dgb.de/dgb_jugend/ueber-uns/wer-wir-sind

 

Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

 

               

Liebe Grüße

Dr. Azubi         

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Hier kannst du Mitglied werden

https://jugend.dgb.de/dgb_jugend/ueber-uns/mitglied-werden

 

 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo Ayicha,

vielen Dank für deine Anfrage.

Mach dir keine Sorgen: Dein Ausbildungsplatz ist wegen deiner Schwangerschaft nicht gefährdet, denn du hast ab sofort bis 4 Monate nach der Geburt Kündigungsschutz. Eine Kündigung von deinem Arbeitgeber wäre auch dann unwirksam, wenn du innerhalb von zwei Wochen nach der Kündigung deinem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilst.

Mitteilen musst Du sie ihm aber in jedem Fall so schnell wie möglich, denn da Du schwanger bist, musst du jetzt natürlich besondere Rücksicht auf dein Baby nehmen - und das muss auch dein Arbeitgeber. Er darf dir keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zuweisen oder dich irgendwelche gesundheitsgefährdende Tätigkeiten machen lassen. Ist deine Schwangerschaft gefährdet, wird deine Ärztin oder dein Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Trotz des Beschäftigungsverbotes hast du weiterhin Anspruch auf deine Ausbildungsvergütung.

Während der Schwangerschaft darfst du nicht länger als neun Stunden pro Tag arbeiten. Sechs Wochen vor dem errechneten und acht Wochen nach dem tatsächlichen Entbindungstermin darfst du nicht arbeiten, bekommst aber unter bestimmten Voraussetzungen Mutterschaftsgeld von deiner Krankenkasse.

Viele Azubis, die in ihrer Ausbildung ein Kind bekommen, beantragen eine Verlängerung der Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz, weil sie sonst die Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung nicht in der vorgeschriebenen Zeit erfüllen könnten. Alle Informationen zur Verlängerung der Ausbildungszeit bekommst du bei deiner zuständigen Stelle (siehe Stempel auf deinem Ausbildungsvertrag).

Es ist auch möglich die Ausbildung nach der Geburt in Teilzeit weiterzuführen.

Nun zu den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Azubis. Du solltest Dich diesbezüglich auf jeden Fall auch ausführlich von einer Sozial- oder Familienberatungsstelle vor Ort beraten lassen (z. B.  Diakonie, Caritas etc.) Hier aber schon einmal die wichtigsten Infos:

Azubis mit Kind können mit ihrem geringen Verdienst auch Sozialgeld für ihr Kind bekommen. Von diesem Geld wird allerdings das Kindergeld als Einkommen des Kindes abgezogen sowie der Unterhalt des Vaters. Das Sozialgeld wird allerdings nur gezahlt, wenn du kein Anspruch auf einen Kindergeldzuschlag hast.

Der Vater ist in jedem Fall unterhaltspflichtig. Je nach Einkommen des Vaters gibt es bestimmte Regelsätze, die in der Düsseldorfer Tabelle festgelegt sind. Siehe auch hier: www.finanztip.de/recht/familie/duesseldorfer-tabelle.htm.

Wenn Dein Exfreund sich weigert zu zahlen oder zu wenig zahlt, so solltest Du Dich ans Jugendamt wenden und dort die Sache klären. Lass Dich bitte nicht übers Ohr hauen und poche auf das was Dir auch per Gesetz zusteht.

Für Schwangere gilt: sie können ab der 13. Schwangerschaftswoche einen Mehrbedarf vom Jobcenter bekommen.

Falls du BAB bekommst, wird es eventuell noch einmal neu berechnet wenn du in einer eigenen Wohnung wohnst und somit mehr Mietkosten hast. Unter Umständen erhältst du einen Zuschuss von 130€ monatlich zu deinen Kinderbetreuungskosten. Seit Januar 2007 können auch BAB-Empfänger einen Mietzuschuss beim Jobcenter beantragen. Dieser wird nur gewährt, wenn die Kosten für die Unterkunft angemessen sind. Erkundige Dich danach.

Evtl. kann das Jobcenter bei großer Bedürftigkeit auch bei der Erstausstattung für die Wohnung helfen, wobei diese Form der Unterstützung nur noch äußerst selten ist.

Für Schwangere mit geringfügigem Einkommen gibt es „einmalige Leistungen“ für die Erstausstattung des Kindes. Der Antrag muss VOR den Anschaffungen bei der ARGE gestellt werden.

Es gibt aber in verschiedenen Bundesländern Familienstiftungen, die für solche Notfälle Hilfen gewähren. Erkundige Dich in der Sozialberatungsstelle. Dort kann man auch meist die Anträge für Stiftungen stellen.

Du siehst also, es gibt verschiedene finanzielle Möglichkeiten und die Situation ist gar nicht so ausweglos wie sie im ersten Moment erscheint.

Hier findest du weitere nützliche Infos über Schwangerschaft während der Ausbildung: http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/ausbildung_berufseinstieg/ausbildung/3_schwangerwaehrendderausbildung.jsp

Falls Du noch weitere Fragen hast oder irgendwelche Hilfe benötigst, kannst du dich auch jederzeit an deine Gewerkschaft vor Ort wenden. Hier ist ein Kontakt für dich:

Da kannst du einfach anrufen und nach deinem_rJugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst....

Ich wünsche Dir alles Gute für Deine weitere Ausbildung und vor allem für Deine Schwangerschaft!

Liebe Grüße,

Dr. Azubi

P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

 

Mein Rat wäre, dich nochmal an deine zuständige Gewerkschaft zu wenden. Die Kolleginnen und Kollegen kennen sich mit diesen Themen sehr gut aus und können dich im Zweifelsfall auch rechtlich beraten. Hier ist ein Kontakt für dich:

Ver.di

Geschäftsstelle Bielefeld
Oelmühlenstr. 57-59
33604 Bielefeld

Tel.: 0521 98627-0
Fax: 0521 98627-129
E-Mail: service-ost.nrw@verdi.de

Da kannst du anrufen, nach einem_r Jugendsekretär_in fragen und sagen, dass du von Dr. Azubi kommst.... Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand - daher solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, deiner Gewerkschaft beizutreten - wenn du nicht schon Mitglied bist. Du kannst jederzeit Mitglied deiner Gewerkschaft werden. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel 1% vom Bruttolohn pro Monat.

Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren wollt, dann folge diesem Link: https://jugend.dgb.de/dgb_jugend/ueber-uns/wer-wir-sind

Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

Liebe Grüße
Dr. Azubi     
P.S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Liebe Linda,

Leider kann ich dir in diesem Fall nicht weiterhelfen, denn dieses Forum behandelt eigentlich Fragen, die sich auf Probleme innerhalb einer innerbetrieblichen Ausbildung beziehen. Ausbildungen im medizinisch- gesundheitlichen Bereich unterliegen anderen gesetzlichen Bestimmungen und sind in erster Linie auf Länderebene geregelt. Dafür sind wir leider keine Experten. Deshalb würde ich dir raten, dich direkt an deine Gewerkschaft in deiner Nähe zu wenden, wenn du dich ausführlich beraten lassen möchtest. Hier ist ein Kontakt für dich:

ver.di vor Ort

Sitz des Landesbezirks Bayern
Neumarkter Str. 22
81673 München

Tel.: 089/59977-0
Fax: 089/59977-488
E-Mail: LBZ.Bayern@verdi.de

Landesbezirksleiter/in: Luise Klemens

 

Da kannst du einfach anrufen, nach einem_rJugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst....

Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

 

Liebe Grüße

 

Dr. Azubi

P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo Dr.azubi

Ich bin jetzt im dritte Lehrjahre in der Altenpflege und ich habe meine Kinder (Zwillinge) im Juli entbinden. Nach mein Mutterschutzeit im November, wurde ich weiter machen und die Ausbildung abzuschließen. 

Der Arbeitgeber hat mir als Vollzeit eingesetzt, aber ich finde es zu viel mit 2 Kinder und die beide Eltern gleich in der Ausbildung und die Prüfung zu bereiten. Wir haben hier keine Familie uns zu Helfen. 

können wir beide als Teilzeit arbeiten? Und die Ausbildung nicht verlängern? Können wir auch gleichzeitig eine Elterngeld haben? Können wir Hilfe bekommen z.B : jemand uns helfen wenn wir zu Hause damit wir die Zeit zum lernen können? 

vielen Dank im Voraus 

Mit freundlichen Grüßen 

patty 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Liebe Patty,

Leider kann ich dir in diesem Fall nicht weiterhelfen, denn dieses Forum behandelt eigentlich Fragen, die sich auf Probleme innerhalb einer innerbetrieblichen Ausbildung beziehen. Ausbildungen im medizinisch- gesundheitlichen Bereich unterliegen anderen gesetzlichen Bestimmungen und sind in erster Linie auf Länderebene geregelt. Dafür sind wir leider keine Experten. Deshalb würde ich dir raten, dich direkt an deine Gewerkschaft in deiner Nähe zu wenden, wenn du dich ausführlich beraten lassen möchtest. Hier ist ein Kontakt für dich:

 

ver.di vor Ort

Sitz des Landesbezirks Niedersachsen/Bremen
Goseriede 10
30159 Hannover

Tel.: 0511/12400-0
Fax: 0511/12400-150
E-Mail: service.nds-hb@verdi.de

Landesbezirksleiter/in: Detlef Ahting

Da kannst du einfach anrufen, nach einem_rJugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst....

Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

Liebe Grüße Dr. Azubi

P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hey ich bin in der 8 ssw und habe grade erst frisch meine Ausbildung im august begonnen, ich habe mitten in der Ausbildung erfahren das ich schwanger bin und möchte so gut wie möglich mein erstes Jahr weiter machen da ich eine 2 jährige Ausbildung habe .kann ich somit mein erste Jahr beende oder muss ich davor in Mutterschutz gehen weil meine Frauen Ärztin meinte das es mir überlassen sei wie ich die Ausbildung in der Schwangerschaft ausüben möchte das heist ich könnte bis zum 8 Monat weiter machen aber ist das den auch so in Ordnung ohne das es nach folgen hätte in der schwanger schafft und könnte ich dann direkt das Jahr dran hängen und weiter machen ? 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo lieber Azubi,

schön, dass du dich an Dr. Azubi gewendet hast.  Mach dir keine Sorgen: Dein Ausbildungsplatz ist wegen deiner Schwangerschaft nicht gefährdet, denn du hast ab sofort einen besonderen Kündigungsschutz. Eine Kündigung während der Schwangerschaft und vier Monate nach der Geburt ist unzulässig, auch wenn „besonders schwere Pflichtverletzungen“ vorliegen. Bei der Kündigung einer schwangeren muss das Gewerbeaufsichtsamt der Kündigung zustimmen. Auch während der Probezeit genießt du als Schwangere diesen besonderen Kündigungsschutz. Eine Kündigung von deinem Arbeitgeber wäre auch dann unwirksam, wenn du innerhalb von zwei Wochen nach der Kündigung deinem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilst. 

Bitte beachte, dass du gegen die Kündigung gerichtlich innerhalb von 3 Wochen ab Zugang vorgehen musst. Lass dich bitte entsprechend von deiner Gewerkschaft beraten.

Mitteilen musst Du deinem Arbeitgeber deine Schwangerschaft aber in jedem Fall so schnell wie möglich, denn da Du schwanger bist, musst du jetzt natürlich besondere Rücksicht auf dein Baby nehmen - und das muss auch dein Arbeitgeber. Er darf dir keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zuweisen oder dich irgendwelche gesundheitsgefährdende Tätigkeiten machen lassen. Ist deine Schwangerschaft gefährdet, wird deine Ärztin oder dein Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Trotz des Beschäftigungsverbotes hast du weiterhin Anspruch auf deine Ausbildungsvergütung.  Während der Schwangerschaft darfst du nicht länger als neun Stunden pro Tag beschäftigt werden.

Es gibt nach der gesetzlichen Neuregelung des Mutterschutzgesetz (MuSchG) ab 01.01.2018 diverse Änderungen bei den Beschäftigungsverboten. Das Ziel des Gesetzes ist es, dass werdende Mütter die Möglichkeit bekommen, ihre Beschäftigung weiter auszuüben. Beschäftigungsverbote sollen vermieden werden.

Der Arbeitgeber muss vor Ausspruch eines Beschäftigungsverbotes Maßnahmen ergreifen, um die Weiterbeschäftigung zu ermöglichen. Neben Vorkehrungen zur Umgestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsbedingungen muss auch ein Wechsel des Arbeitsplatzes geprüft werden.

Jeder einzelne Arbeitsplatz muss auf „unverantwortbare Gefahren“ geprüft werden (§§ 9.11, 12 MuSchG.

Während der Schwangerschaft darfst du nicht länger als neun Stunden pro Tag arbeiten. Sechs Wochen vor dem errechneten und acht Wochen nach dem tatsächlichen Entbindungstermin darfst du nicht arbeiten, bekommst aber unter bestimmten Voraussetzungen Mutterschaftsgeld von deiner Krankenkasse. 

Viele Azubis, die in ihrer Ausbildung ein Kind bekommen, beantragen eine Verlängerung der Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz, weil sie sonst die Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung nicht in der vorgeschriebenen Zeit erfüllen könnten. Alle Informationen zur Verlängerung der Ausbildungszeit bekommst du bei deiner zuständigen Stelle (siehe Stempel auf deinem Ausbildungsvertrag).

Es ist auch möglich die Ausbildung nach der Geburt in Teilzeit weiterzuführen.

Nun zu den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Azubis. Du solltest Dich diesbezüglich auf jeden Fall auch ausführlich von einer Sozial- oder Familienberatungsstelle vor Ort beraten lassen (z. B.  Diakonie, Caritas etc.) Hier aber schon einmal die wichtigsten Infos: 

Azubis mit Kind können mit ihrem geringen Verdienst auch Sozialgeld für ihr Kind bekommen. Von diesem Geld wird allerdings das Kindergeld als Einkommen des Kindes abgezogen sowie der Unterhalt des Vaters. Das Sozialgeld wird allerdings nur gezahlt, wenn du kein Anspruch auf einen Kindergeldzuschlag hast.

Der Vater ist in jedem Fall unterhaltspflichtig. Je nach Einkommen des Vaters gibt es bestimmte Regelsätze, die in der Düsseldorfer Tabelle festgelegt sind. Siehe auch hier: www.finanztip.de/recht/familie/duesseldorfer-tabelle.htm

Wenn Dein Exfreund sich weigert zu zahlen oder zu wenig zahlt, so solltest Du Dich ans Jugendamt wenden und dort die Sache klären. Lass Dich bitte nicht übers Ohr hauen und poche auf das was Dir auch per Gesetz zusteht. Für Schwangere gilt: sie können ab der 13. Schwangerschaftswoche einen Mehrbedarf vom Jobcenter bekommen.

Falls du BAB bekommst, wird es eventuell noch einmal neu berechnet wenn du in einer eigenen Wohnung wohnst und somit mehr Mietkosten hast. Unter Umständen erhältst du einen Zuschuss von 140 € monatlich zu deinen Kinderbetreuungskosten. Seit Januar 2017 können auch BAB-Empfänger einen Mietzuschuss beim Jobcenter beantragen. Dieser wird nur gewährt, wenn die Kosten für die Unterkunft angemessen sind. Erkundige Dich danach. 

Evtl. kann das Jobcenter bei großer Bedürftigkeit auch bei der Erstausstattung für die Wohnung helfen, Voraussetzung ist allerdings, dass die benötigten Gegenstände noch nie vorhanden waren. Für Schwangere mit geringfügigem Einkommen gibt es „einmalige Leistungen“ für die Erstausstattung des Kindes. Der Antrag muss VOR den Anschaffungen beim Jobcenter gestellt werden. Es gibt aber in verschiedenen Bundesländern Familienstiftungen, die für solche Notfälle Hilfen gewähren. Erkundige Dich in der Sozialberatungsstelle. Dort kann man auch meist die Anträge für Stiftungen stellen. 

Du siehst also, es gibt verschiedene finanzielle Möglichkeiten und die Situation ist gar nicht so ausweglos wie sie im ersten Moment erscheint. 

Hier findest du weitere nützliche Infos über  Ausbildung: http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/ausbildung_berufseinstieg/ausbildung/3_schwangerwaehrendderausbildung.jsp

Jetzt Gewerkschaftsmitglied werden!

Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand - daher solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, deiner Gewerkschaft beizutreten - wenn du nicht schon Mitglied bist. Du kannst jederzeit Mitglied deiner Gewerkschaft werden. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel 1% vom Bruttolohn pro Monat. Solltest du kein Einkommen haben (also keinen Ausbildungsvertrag) gibt es pauschale Beiträge. Ein Kontakt in deiner Nähe ist:

Verdi Sitz des Landesbezirks Hamburg
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg

Tel.: 040/890615-0
Fax: 040/890615-279
E-Mail: service.nord-hh@verdi.de

Da kannst du einfach anrufen, nach einem_r Jugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst....

Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

Liebe Grüße

Dr. Azubi

P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo, ich bin am Ende des 2 Lehrjahr als Pflegefachfrau und schwanger geworden. 

Muss ich meiner Ausbildung beenden und nach max 3 Jahren von vorne anfangen? Oder pausieren? Nach Coronazeit hat sich bestimmt was geändert.

Ich habe in verschiedene Einrichtungen Einsätze es bleibt mir noch in eine psychiatrische Einrichtung zu gehen für 3 Wochen. Und im Juli/ August sind Staatsexamen. 

Was ist wen ich von der Schulleitung einen Beschäftigungsverbot bekomme ? 

Vielen Dank für Antwort 

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo lieber Azubi, 

schön, dass du dich an Dr. Azubi wendest. Mach dir keine Sorgen: Dein Ausbildungsplatz ist wegen deiner Schwangerschaft nicht gefährdet, denn du hast ab sofort einen besonderen Kündigungsschutz. Eine Kündigung während der Schwangerschaft und vier Monate nach der Geburt ist unzulässig, auch wenn „besonders schwere Pflichtverletzungen“ vorliegen. Bei der Kündigung einer schwangeren muss das Gewerbeaufsichtsamt der Kündigung zustimmen. Auch während der Probezeit genießt du als Schwangere diesen besonderen Kündigungsschutz. Eine Kündigung von deinem Arbeitgeber wäre auch dann unwirksam, wenn du innerhalb von zwei Wochen nach der Kündigung deinem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilst.

Bitte beachte, dass du gegen die Kündigung gerichtlich innerhalb von 3 Wochen ab Zugang vorgehen musst. Lass dich bitte entsprechend von deiner Gewerkschaft beraten.

Mitteilen musst Du deinem Arbeitgeber deine Schwangerschaft aber in jedem Fall so schnell wie möglich, denn da Du schwanger bist, musst du jetzt natürlich besondere Rücksicht auf dein Baby nehmen - und das muss auch dein Arbeitgeber. Er darf dir keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zuweisen oder dich irgendwelche gesundheitsgefährdende Tätigkeiten machen lassen. Ist deine Schwangerschaft gefährdet, wird deine Ärztin oder dein Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Trotz des Beschäftigungsverbotes hast du weiterhin Anspruch auf deine Ausbildungsvergütung.  Während der Schwangerschaft darfst du nicht länger als neun Stunden pro Tag beschäftigt werden.

Es gibt nach der gesetzlichen Neuregelung des Mutterschutzgesetz (MuSchG) ab 01.01.2018 diverse Änderungen bei den Beschäftigungsverboten. Das Ziel des Gesetzes ist es, dass werdende Mütter die Möglichkeit bekommen, ihre Beschäftigung weiter auszuüben. Beschäftigungsverbote sollen vermieden werden.

Der Arbeitgeber muss vor Ausspruch eines Beschäftigungsverbotes Maßnahmen ergreifen, um die Weiterbeschäftigung zu ermöglichen. Neben Vorkehrungen zur Umgestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsbedingungen muss auch ein Wechsel des Arbeitsplatzes geprüft werden.

Jeder einzelne Arbeitsplatz muss auf „unverantwortbare Gefahren“ geprüft werden (§§ 9.11, 12 MuSchG.

Während der Schwangerschaft darfst du nicht länger als neun Stunden pro Tag arbeiten. Sechs Wochen vor dem errechneten und acht Wochen nach dem tatsächlichen Entbindungstermin darfst du nicht arbeiten, bekommst aber unter bestimmten Voraussetzungen Mutterschaftsgeld von deiner Krankenkasse.

Viele Azubis, die in ihrer Ausbildung ein Kind bekommen, beantragen eine Verlängerung der Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz, weil sie sonst die Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung nicht in der vorgeschriebenen Zeit erfüllen könnten. Alle Informationen zur Verlängerung der Ausbildungszeit bekommst du bei deiner zuständigen Stelle (siehe Stempel auf deinem Ausbildungsvertrag).

Es ist auch möglich die Ausbildung nach der Geburt in Teilzeit weiterzuführen.

Nun zu den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Azubis. Du solltest Dich diesbezüglich auf jeden Fall auch ausführlich von einer Sozial- oder Familienberatungsstelle vor Ort beraten lassen (z. B.  Diakonie, Caritas etc.) Hier aber schon einmal die wichtigsten Infos:

Azubis mit Kind können mit ihrem geringen Verdienst auch Sozialgeld für ihr Kind bekommen. Von diesem Geld wird allerdings das Kindergeld als Einkommen des Kindes abgezogen sowie der Unterhalt des Vaters. Das Sozialgeld wird allerdings nur gezahlt, wenn du kein Anspruch auf einen Kindergeldzuschlag hast.

Der Vater ist in jedem Fall unterhaltspflichtig. Je nach Einkommen des Vaters gibt es bestimmte Regelsätze, die in der Düsseldorfer Tabelle festgelegt sind. Siehe auch hier: www.finanztip.de/recht/familie/duesseldorfer-tabelle.htm

Wenn Dein Exfreund sich weigert zu zahlen oder zu wenig zahlt, so solltest Du Dich ans Jugendamt wenden und dort die Sache klären. Lass Dich bitte nicht übers Ohr hauen und poche auf das was Dir auch per Gesetz zusteht. Für Schwangere gilt: sie können ab der 13. Schwangerschaftswoche einen Mehrbedarf vom Jobcenter bekommen.

Falls du BAB bekommst, wird es eventuell noch einmal neu berechnet wenn du in einer eigenen Wohnung wohnst und somit mehr Mietkosten hast. Unter Umständen erhältst du einen Zuschuss von 140 € monatlich zu deinen Kinderbetreuungskosten. Seit Januar 2017 können auch BAB-Empfänger einen Mietzuschuss beim Jobcenter beantragen. Dieser wird nur gewährt, wenn die Kosten für die Unterkunft angemessen sind. Erkundige Dich danach.

Evtl. kann das Jobcenter bei großer Bedürftigkeit auch bei der Erstausstattung für die Wohnung helfen, Voraussetzung ist allerdings, dass die benötigten Gegenstände noch nie vorhanden waren. Für Schwangere mit geringfügigem Einkommen gibt es „einmalige Leistungen“ für die Erstausstattung des Kindes. Der Antrag muss VOR den Anschaffungen beim Jobcenter gestellt werden. Es gibt aber in verschiedenen Bundesländern Familienstiftungen, die für solche Notfälle Hilfen gewähren. Erkundige Dich in der Sozialberatungsstelle. Dort kann man auch meist die Anträge für Stiftungen stellen.

Du siehst also, es gibt verschiedene finanzielle Möglichkeiten und die Situation ist gar nicht so ausweglos wie sie im ersten Moment erscheint.

Hier findest du weitere nützliche Infos über Schwangerschaft während der Ausbildung: http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/ausbildung_berufseinstieg/ausbildung/3_schwangerwaehrendderausbildung.jsp

Da du aus München kommst kannst du dich auch an das Azubi-Beratungsbüro „azuro“ der Stadt München wenden. Da werden Azubis persönlich und kostenlos beraten. Hier ist der Kontakt für dich:

azuro

Paul-Heyse-Str. 22

80336 München

Tel: 089-51410635

Mail: azuro@azuro-muenchen.de

Homepage: www.azuro-muenchen.de

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hey,

Ich bin im 3. Ausbildung, nur noch der August, dann bin ich Pflegefachfrau. (also Fachkraft) Nun bin ich aber in der 9. Woche schwanger und habe Angst wenn ich auf Arbeit was sage, habe ich zu viele Fehlzeiten und schaffe die Ausbildung nicht. Da ich ja noch den ganzen August arbeiten gehen müsste. Allerdings ist mir ständig Übel und ich habe kaum noch Kraft auf Arbeit.

Gibt es eine Sonderregelung? Sprich das es keine Krankentage sind?

LG

RE: Schwanger in der Ausbildung!

Hallo lieber Azubi,

schön, dass du dich an Dr. Azubi gewendet hast. 

Mach dir keine Sorgen: Dein Ausbildungsplatz ist wegen deiner Schwangerschaft nicht gefährdet, denn du hast ab sofort bis 4 Monate nach der Geburt Kündigungsschutz. Eine Kündigung von deinem Arbeitgeber wäre auch dann unwirksam, wenn du innerhalb von zwei Wochen nach der Kündigung deinem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilst. 

Bitte beachte, dass du gegen die Kündigung gerichtlich innerhalb von 3 Wochen ab Zugang vorgehen musst. Lass dich bitte entsprechend von deiner Gewerkschaft beraten.

Er darf dir keine schweren körperlichen Arbeiten mehr zuweisen oder dich irgendwelche gesundheitsgefährdende Tätigkeiten machen lassen. Ist deine Schwangerschaft gefährdet, wird deine Ärztin oder dein Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Trotz des Beschäftigungsverbotes hast du weiterhin Anspruch auf deine Ausbildungsvergütung. 

Es gibt nach der gesetzlichen Neuregelung des MuSchG ab 01.01.2018 diverse Änderungen bei den Beschäftigugsverboten. Das Ziel des Gesetzes ist es, dass werdende Mütter die Möglichkeit bekommen, ihre Beschäftigung weiter auszuüben. Beschäftigungsverbote sollen vermieden werden.

Der Arbeitgeber muss vor Ausspruch eines Beschäftigungsverbotes Maßnahmen ergreifen, um die Weiterbeschäftigung zu ermöglichen. Neben Vorkehrungen zur Umgestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsbedingungen muss auch ein Wechsel des Arbeitsplatzes geprüft werden. Jeder einzelne Arbeitsplatz muss auf „ unverantwortbare Gefahren“ geprüft werden (§§ 9.11,12 MuSchG ).

Während der Schwangerschaft darfst du nicht länger als neun Stunden pro Tag arbeiten. Sechs Wochen vor dem errechneten und acht Wochen nach dem tatsächlichen Entbindungstermin darfst du nicht arbeiten, bekommst aber unter bestimmten Voraussetzungen Mutterschaftsgeld von deiner Krankenkasse. 

Viele Azubis, die in ihrer Ausbildung ein Kind bekommen, beantragen eine Verlängerung der Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz, weil sie sonst die Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung nicht in der vorgeschriebenen Zeit erfüllen könnten. Alle Informationen zur Verlängerung der Ausbildungszeit bekommst du bei deiner zuständigen Stelle (siehe Stempel auf deinem Ausbildungsvertrag).

Es ist auch möglich die Ausbildung nach der Geburt in Teilzeit weiterzuführen.

Nun zu den finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Azubis:

Du solltest Dich diesbezüglich auf jeden Fall auch ausführlich von einer Sozial- oder Familienberatungsstelle vor Ort beraten lassen (z. B.  Diakonie, Caritas etc.) Hier aber schon einmal die wichtigsten Infos: 

Azubis mit Kind können mit ihrem geringen Verdienst auch Sozialgeld für ihr Kind bekommen. Von diesem Geld wird allerdings das Kindergeld als Einkommen des Kindes abgezogen sowie der Unterhalt des Vaters. Das Sozialgeld wird allerdings nur gezahlt, wenn du kein Anspruch auf einen Kindergeldzuschlag hast.

Der Vater ist in jedem Fall unterhaltspflichtig. Je nach Einkommen des Vaters gibt es bestimmte Regelsätze, die in der Düsseldorfer Tabelle festgelegt sind. Siehe auch hier: www.finanztip.de/recht/familie/duesseldorfer-tabelle.htm

Wenn Dein Exfreund sich weigert zu zahlen oder zu wenig zahlt, so solltest Du Dich ans Jugendamt wenden und dort die Sache klären. Lass Dich bitte nicht übers Ohr hauen und poche auf das was Dir auch per Gesetz zusteht. Für Schwangere gilt: sie können ab der 13. Schwangerschaftswoche einen Mehrbedarf vom Jobcenter bekommen.

Falls du BAB bekommst, wird es eventuell noch einmal neu berechnet wenn du in einer eigenen Wohnung wohnst und somit mehr Mietkosten hast. Unter Umständen erhältst du einen Zuschuss von 140€ monatlich zu deinen Kinderbetreuungskosten. Seit Januar 2017 können auch BAB-Empfänger einen Mietzuschuss beim Jobcenter beantragen. Dieser wird nur gewährt, wenn die Kosten für die Unterkunft angemessen sind. Erkundige Dich danach. 

Evtl. kann das Jobcenter bei großer Bedürftigkeit auch bei der Erstausstattung für die Wohnung helfen, Voraussetzung ist allerdings, dass die benötigten Gegenstände noch nie vorhanden waren. Für Schwangere mit geringfügigem Einkommen gibt es „einmalige Leistungen“ für die Erstausstattung des Kindes. Der Antrag muss VOR den Anschaffungen beim Jobcenter gestellt werden. Es gibt aber in verschiedenen Bundesländern Familienstiftungen, die für solche Notfälle Hilfen gewähren. Erkundige Dich in der Sozialberatungsstelle. Dort kann man auch meist die Anträge für Stiftungen stellen. 

Du siehst also, es gibt verschiedene finanzielle Möglichkeiten und die Situation ist gar nicht so ausweglos wie sie im ersten Moment erscheint. 

Hier findest du weitere nützliche Infos über Schwangerschaft während der Ausbildung: http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/ausbildung_berufseinstieg/ausbildung/3_schwangerwaehrendderausbildung.jsp

Hinweis für Berater_innen: In kürze gibt es eine Neuauflage der Broschüre „Schwanger in der Ausbildung“ der DGB-Jugend. Sobald die neue Broschüre da ist, bitte an dieser Stelle die neue Broschüre empfehlen.

Falls Du noch weitere Fragen hast oder irgendwelche Hilfe benötigst, kannst du dich auch jederzeit an deine Gewerkschaft vor Ort wenden. Hier ist ein Kontakt für dich:

Sitz des Landesbezirks Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Karl-Liebknecht-Straße 30-32
04107 Leipzig

Tel.: 0341/52901-0
Fax: 0341/52901-500
E-Mail: service.sat@verdi.de

Da kannst du einfach anrufen, nach einem_einer Jugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst...

Viel Erfolg! Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

Liebe Grüße

Dr. Azubi

P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

Hier kannst du Mitglied einer Gewerkschaft werden: https://jugend.dgb.de/dgb_jugend/ueber-uns/mitglied-werden

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