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Dr. Azubi

Mobing

In meinem Ausbildungsbetrieb wird seit Anbeginn meiner Ausbildung immer wieder gegen meine Person gestichelt und beleidigt werde ich auch.Natürlich bin ich auch nicht ohne lasse mich darauf ein und Beleidige zurück.Was wie sich nach 3 Jahren Lehrzeit als Fehler herausstellt da jedes Wort jung gegen mich Verwendet wird.Noch dazu kommt dass mir Gewalt angedroht wurde und auch schon ein Cuttermesser unter die Nase Gehalten wurde.Ich habe mich darüber beschwert aber es wurde platt geredet da ich wie ich verstellen muss Angifsfläche biete .Ich habe mich bei meinem Cheff über einen gesellen beschwert welcher die von mir Ausgeliehenen Kopfhörer nicht zurückgeben wollte und "Zitat:was willst du mit denen scheiss Kopfhörer die sin eh alt ich kauf dir mal a paar gscheide".Zu vor hat mich ein anderer Geselle gebeten dieser Person Auszurichten er solle bitte das von ihm Ausgeliehene Werkzeug zurück geben.Darauf Teilte mir dieser mit "Zitat.was will der von mir geh mir jetzt ned auf die Eier ich telefonier dem jetzt bestimmt ned hinterher wegen sein scheiss seidenschneider der kann mir mal die Eier Lutschen was glaubt er wer er ist".Mir wurde hier klar dass er über meine Kopfhörer genauso denkt.Natürlich war ich erbost darüber und hatte auf Anstachelungen oder Sprüche anders reagiert.Die Art und weise anderer Gesellen mir als Azubi stellt sich wie folgt dar .Der eine schreibt im Chat den anderen .So habe ich erfahren wie einer lacht und sagt die person xy hat geschrieben Stiften Knechten,was sich zu diesem Zeitpunkt gegen mich wendete.die Situation spielte sich auf und unter den Gesellen Pächter sich gegen mich eine gewisse Stimmung auf .Über den gesellen dem ich die Kopfhörer ausgeliehen habe habe ich mich bei einem der Bauleiter beschwert welcher mich aber in Vergangenheit als billige Arbeitznutte Hurensohn und wir bekommen für dich auch noch Geld das du unsere Kabel einziehst beleidigt hat.Als ich mich bei ihm über den kopfhörergesellen beschwert habe sagte ich  ihm bitte tu mir den gefallen und lass mich nicht wenn es geht mit dem zusammen arbeiten ich knall dem bald eine der provoziert mich ständig.Nun Kamm tatsächlich der Tag dass ich zugeschlagen habe und dafür eine Abmahnung bekommen habe.mit einem meister oder Verantwortlichen habe ich darüber nicht geredet und habe eigentlich alles in mich hineingefressen.jetzt habe ich allen einen Grund gegeben gegen mich zusein.Dazukommt das man eine Kündigung erwartet hatt.Der Hr.Xy Geselle hat mich im Lager im Beisein des meister getreten und auch auf der Baustelle getreten.Als er mich im Lager getreten hatt stand der Meister daneben und hat nix dazu gesagt.jedenfalls lacht sich hr.XY den Ast ab als er ins Auto steigt in dem ich gewartet hab und sagt beim anschnallen gut zu wissen der meister ist auf meiner Seite.Wenn einer ernsthaft was mit mobing machen würde dann hätten wir ein Problem,aber der Chef hat sau gute Anwälte die sich mit Arbeitzrecht auskennen aber wenn die unseren chatverlauf auf WhatsApp  auswerten wird das schon happig.Nun habe ich dem kopfhörergesellen eine geknallt und das obwohl ich auf Bewährung bin und wurde nicht gekündigt oder Angezeigt.Es hat sich bei mir angestaut sorry.Ich habe danach ein Riesen Theater gehabt und die mich mobbenden gesellen wollten nicht mehr mit mir zusammenarbeiten.Mussten sie aber so hatt mich Hr xy zweimal auf die rechte Schulter geboxt Sodas die mauss durchgeht.ich hatte an dieser Schulter eine vor zwei Jahren eine Entzündung.bei der linken Schulter ist auch die maus durch aber sie ist nicht vorbelastet und tut nicht weh.Jedenfalls habe ich mich jetzt Krankschreiben Lassen und mich nochmals beim Meister Beschwert.Dieser ruft mich Ann und fragt nach nimmt diese person in Schutz als ich sage dass es sein kann das eine Anzeige. Erstattet wird lacht dieser und sagt soll das jetzt hintenrum die Rache sein oder was,ichsage nein das sei normal wenn man beim Arzt unter diesen Umständen auftritt .so jedenfalls meine Erfahrung.nun heute kommt es zur Aussprache .ich muss mir anhören dass das mit mir ein Kindergarten sei und nicht trag bar ich werde von 3 Leuten konfrontiert und gehänselt und es könne nicht sein dass ich solche schmerzen habe.der schädigen sagt auch noch dass es nicht meine rechte sondern meine linke Schulter sei.nun gut nochmals kommt dass mein betrieb Auszubildende als Monteure  Verkauft und sich nicht an den Ausbildungsrahmenplan hält also den Pflichten des Ausbildungsnetriebes.jedenfalls schreibe ich in einem halben Jahr Abschlussprüfung und es wird mir nahegelegt ruhig zu bleiben.Wird aber schwer wenn da seitens der Gesellen Gegenrichtung geschürt wird und alles hintenrum ausgehandelt wird sodass man sich Futter sucht um gegen einen was in der Hand zuhaben falls dieser mal ein Problem macht.

RE: Mobing

Hallo lieber Azubi, 

schön, dass du dich an Dr. Azubi wendest. Diese Umstände zu hören ist nicht schön, ich gehe davon aus, dass du bei diesem Unternehmen nicht bleiben möchtest. 
Ich kann dir empfehlen, dich Alternative zu bewerben.  

Wenn du glaubst, dass sich deine Ausbildungssituation in deinem jetzigen Betrieb nicht verbessern wird, überlege dir, ob nicht vielleicht ein Ausbildungsplatzwechsel die richtige Lösung für dich wäre. Ein Ausbildungsplatzwechsel ist wirklich kein Beinbruch, aber du solltest jetzt nichts überstürzen, sondern in Ruhe nach etwas neuem suchen. Bei einem Ausbildungsplatzwechsel gehst du am besten folgendermaßen vor:

  • Am Anfang steht die Ausbildungsplatzsuche. Du solltest erst kündigen, wenn du einen neuen Ausbildungsplatz gefunden hast, denn dann stehst du bei der Bewerbung nicht unter Druck und das (noch) bestehende Ausbildungsverhältnis ist ein gutes Arbeitszeugnis und macht glaubhaft, dass nicht der Betrieb etwas an dir, sondern du etwas an dem Betrieb auszusetzen hast. Für deine Bewerbung kannst du dir bei deiner Berufsschule einen aktuellen Notenstand besorgen. Mehr Infos zur Bewerbung findest du hier: http://www.azubi-azubine.de/bewerbung

Um deine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, kannst du auch Probearbeiten. Ausbildungsplätze, die sofort zu besetzen sind findest du unter www.arbeitsagentur.de oder www.meinestadt.de,  oder www.ihk.de. Schau auch in der Zeitung und in den Stellenportalen im Internet nach oder frag im Bekanntenkreis und an der Berufsschule. Auch einen Versuch wert: Suche eines Ausbildungsplatzes über soziale Netzwerke wie XING oder LinkedIn.

  • Sobald du was Neues hast -und erst dann!- kannst du einen Aufhebungsvertrag machen, wenn dein Betrieb mit deinem Weggang einverstanden ist. Aufhebungsvertrag ist, dass es sich um eine vorzeitige Lösung des Ausbildungsverhältnisses im Einverständnis mit deinem Ausbilder handelt. Bei einem Aufhebungsvertrag gibt es keine Frist. Im Klartext heißt das, du und dein Ausbilder könnt das Beendigungsdatum auf einen beliebigen Zeitpunkt setzen. Falls du noch minderjährig bist, müssen deine Eltern den Aufhebungsvertrag auch unterschreiben. Du solltest im Vorfeld deinen Ausbilder auf einen Aufhebungsvertrag „vorbereiten“, damit dein Weggang nicht aus heiterem Himmel kommt. Erkläre ihm auch die Gründe für deinen Wechselwunsch und unterschreibe den Aufhebungsvertrag nur, wenn du schon sicher eine neue Ausbildungsstelle in der Tasche hast. Ein einmal unterschriebener Aufhebungsvertrag kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.

  • Falls der Betrieb nicht einverstanden ist, kannst du unter Umständen außerordentlich und fristlos kündigen, wenn ein „wichtiger Grund“ vorliegt (§ 22 Berufsbildungsgesetz). Fristlos bedeutet: Du kannst sofort gehen, nachdem du die  übergeben hast oder nachdem die  per Post im Betrieb angekommen ist. Wichtige Gründe sind zum Beispiel:

  • schwere und andauernde Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz oder das gesetz

  • mangelhafte Ausbildung durch Verstöße gegen die Ausbildungspflicht und berufliche Mängel

  • eine andauernde Beschäftigung mit ausbildungsfremde Tätigkeiten

  • Sexuelle Belästigung oder Züchtigung (körperliche Gewalt)

  • mehrmalig ausbleibende Ausbildungsvergütung

  • wenn deinem Betrieb die Ausbildereignung fehlt, sie entzogen wird oder er gar keine besitzt

  • angeordnete Überstunden, die auch nach Aufforderung nicht bezahlt oder in Freizeit ausgeglichen wurden und durch die das Ausbildungsziel gefährdet ist

  • systematisch schlechte Behandlung (immer wieder Beschimpfungen, Beleidigungen, Benachteiligungen, Diskriminierung)

Du musst schriftlich und unter genauer Angabe der Gründe (wer, was, wann, wo) kündigen. Sonst ist die  unwirksam. Sie ist auch unwirksam, wenn dir der auslösende sgrund bereits länger als zwei Wochen bekannt war. Wenn du aufgrund von Pflichtverletzungen kündigst, die der Betrieb langfristig nicht beheben kann (z. B.: Entziehen der Ausbildereignung) oder es dir absolut unzumutbar ist weiter in dem Betrieb deine Ausbildung fortzusetzen (z. B. bei sexueller Belästigung), dann kannst du sofort unter Angaben der Gründe fristlos kündigen. Wenn dein Betrieb aber die Möglichkeit hat sein Verhalten zu ändern (z. B. bei ausbildungsfremden Tätigkeiten), dann musst du den Betrieb zunächst auf die Pflichtverletzung in Form einer schriftlichen Abmahnung hinweisen und ihn dazu auffordern die Situation zu ändern. Es kann auch sinnvoll sein, die zuständige Kammer mit einzubeziehen und die Schlichtung einzuberufen. Die Schlichtung ist eine Besonderheit in der Berufsausbildung, die zum Ziel hat Streitigkeiten zwischen Azubi und Ausbilder bereits vor einem Gerichtsprozess zu klären. Falls sich daraufhin nichts ändern sollte, dann hast du die Möglichkeit fristlos zu kündigen. 

Eine außerordentliche  zu schreiben, ist eine Wissenschaft für sich. Deshalb gibt es keine allgemeine Vorlage. Du musst in der fristlosen  schwere Vorwürfe gegen deinen Ausbildungsbetrieb erheben. Damit die Sache auch wasserdicht ist, solltest du dir unbedingt Hilfe bei deiner Gewerkschaft holen! Denn wenn deine Gründe für die fristlose  nicht ausreichen, hat dein Betrieb die Möglichkeit Schadensersatzansprüche innerhalb von drei Monaten nach Beendigung gegen dich geltend zu machen. 

Als Vorbereitung einer fristlosen  ist es wichtig für dich e zu sammeln. Wenn du beispielsweise aufgrund von einer andauernden Beschäftigung mit ausbildungsfremden Tätigkeiten fristlos kündigen möchtest, dann ist dein Berichtsheft mit der Aufzeichnung der ausbildungsfremden Tätigkeiten ein guter . Wenn du aufgrund schwerer Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz oder gesetz kündigen möchtest, dann ist ein Dienstplan/ für dich wichtig. 

Rückendeckung kannst du oft auch nach der  gebrauchen. Wenn der Azubi kündigt, ist der Ausbilder oftmals verärgert und gibt dir nicht immer freiwillig, was dir noch zusteht. Zum Beispiel Arbeitszeugnis, Arbeitspapiere, Restgehalt, Urlaubsansprüche, die ausbezahlt werden müssen. Hier ist ein Kontakt für dich:

Verdi Sitz des Landesbezirks Bayern
Neumarkter Str. 22
81673 München

Tel.: 089/59977-0
Fax: 089/59977-488
E-Mail: LBZ.Bayern@verdi.de

Da kannst du einfach anrufen, nach einem_einer Jugendsekretär_in fragen und auch ruhig sagen, dass du von Dr. Azubi kommst...

  • Nachdem deine  oder der Aufhebungsvertrag durch sind, setzt du deine Ausbildung nahtlos im neuen Betrieb fort. Aber Vorsicht: Du hast wieder bis zu 4 Monate Probezeit.

Viel Erfolg! Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

Liebe Grüße

Dr. Azubi

P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

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