Deutscher Gewerkschaftsbund

Ausbildung - Sozialassistentin

Hallo,ich habe im Jahr 2003 eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau erfolgreich absolviert, bin seitdem durchgehend in dieser Tätigkeit. Ich bin eine leidenschaftliche 2fache Mama. Wodurch ich gemerkt hab ,dass mein Beruf nicht das ist ,was ich will.Es gibt viele Gründe warum ich einen anderen Berufsweg einschlagen möchte,zb.aufgrund der Digitalisierung. Ich möchte Erzieherin werden.Die Politik will doch mehr Arbeitskräfte in Sozialwesen . Trotzdem werden mir Steine in den Weg gelegt und sämtliche Türen bleiben verschlossen . Da ich keinen MSA habe,sondern HPT Abschluss. Meine Ausbildung & Berufsjahre (insgesamt 16j.,war nie arbeitslos) werden mir nicht anerkannt. Heisst für mich, den MSA durch die Ausbildung als Sozialassistentin ,die man selbst finanzieren muss,nachzuholen.Die Mitarbeiterin von der Arbeitsagentur, sagte,ich bin in meiner Branche vermittelbar,daher wird es weder einen Bildungsgutschein noch finanzielle Unterstützung geben.Selbst ein Bildungskredit ist nur für Studenten. Mein BAföG Antrag wurde abgelehnt, aufgrund meines Alters (34J.) . Selbst der Widerspruch brachte nichts...Es gibt doch auch hierzu Ausnahmen, die für mich zutreffen, dennoch wird man abgewiesen.Weiss jmd.wo ich finanzielle Stütze kriegen könnte?Lg

Petra: 09.01.2019 22:49:31 |
  • RE: Ausbildung - Sozialassistentin

    Hallo Petra,

    Danke für deine Anfrage im Forum. Gerne helfen wir dir weiter.

    Du hast dich bereits umfassend informiert. Leider fällt mir für deine Lage nur noch das Wohngeld ein. Dabei spielt – wie bei allen Förderungen – das Einkommen deines Partners auch eine Rolle. Aber hier mal die nötigen Infos:

    Zunächst musst du BAB (in deinem Fall BaFöG) beantragen und auf den Ablehnungsbescheid warten. Nur wenn BAB „dem Grunde nach“ abgelehnt wurde (zum Beispiel, weil du bereits deine zweite Ausbildung machst oder dein Ausbildungsberuf nicht staatlich anerkannt ist) kannst du Wohngeld beantragen.

    In diesem Fall haben volljährige Azubis, die am Ausbildungsort eine Wohnung gemietet haben und die Kosten für diese Wohnung selbst aufbringen müssen, gute Chancen Wohngeld zu erhalten. Den Wohngeldantrag musst du bei der zuständigen Wohngeldstelle der Gemeinde stellen, in welcher sich deine Wohnung befindet.

    Ich empfehle dir, dich an die Sozialberatung in deiner Stadt zu wenden. Vielleicht haben die dort noch eine Idee.

    Wenn du weitere Unterstützung oder Rückendeckung brauchst, kannst du dich auch an deine örtliche Gewerkschaft wenden. Hier ist ein Kontakt für dich:

    Ver.di Berlin
    Köpenicker Straße 30
    10179 Berlin
    Tel.: 030/8866-6
    Fax: 030/8866-5900
    E-Mail: bz.berlin@verdi.de

    Da kannst du anrufen, nach einem_rJugendsekretär_in fragen und sag, dass du von Dr. Azubi kommst....Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsbeistand - daher solltest du dir überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, deiner Gewerkschaft beizutreten - wenn du nicht schon Mitglied bist. Du kannst jederzeit Mitglied deiner Gewerkschaft werden. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel 1% vom Bruttolohn pro Monat. Solltest du kein Einkommen haben (also kein Ausbildungsvertrag) gibt es pauschale Beiträge.
    Wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren willst, dann klicke hier: https:/​/​jugend.dgb.de/​++co++f0e4cfdc-7dbc-11e7-b753-525400d872​9f

    Dies war ein Service deiner Gewerkschaft!

    Liebe Grüße
    Dr. Azubi
    P. S. Bitte empfiehl unseren Service weiter!

    Dr. Azubi: 10.01.2019 13:48:05


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