Deutscher Gewerkschaftsbund

"Die meisten Ausländer sind kriminell."

Es gibt bisher keinen Zusammenhang zwischen Herkunft und Kriminalität. Es gibt Versuche, einen statistischen Zusammenhang herzustellen, dabei muss berücksichtigt werden, dass Deutsche keine Verstöße gegen das Asylrecht begehen können (im Gegensatz zu Asylsuchenden dürfen sie die Stadt verlassen, Asylsuchende dürfen das aufgrund der "Residenzpflicht" nur eingeschränkt). Statistiken erfassen außerdem in der Regel vor allem Tatverdächtige. Tauchen diese vermehrt auf, heißt das erstmal nur, dass diese öfter kontrolliert werden.

In einem Lagebericht vom November 2015 stellt das Bundesministerium des Innern fest: "Insgesamt zeigen uns die derzeit verfügbaren Tendenzaussagen, dass Flüchtlinge im Durchschnitt genauso wenig oder oft straffällig werden wie Vergleichsgruppen der hiesigen Bevölkerung. Der Großteil von ihnen begeht keine Straftaten, sie suchen vielmehr in Deutschland Schutz und Frieden."

Es gibt aber einen zwischen Geflüchtetenunterkünften und Kriminalität: 2015 gab es über 1000 Anschläge auf Einrichtungen für Geflüchtete und auf Migrant_innen. Und zwar in der Regel von Neonazis aus Deutschland.

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