Deutscher Gewerkschaftsbund

Unfallversicherung (an der Hochschule)

Alle Studierenden an staatlich anerkannten deutschen Hochschulen sind automatisch unfallversichert – in fast allen Situationen, die mit dem Studium zu tun haben, so auch beim Hochschulsport, bei Exkursionen oder in der Unibibliothek (nicht aber bei der Erstiparty).

Die Versicherung beginnt erfolgt automatisch bei Immatrikulation und wird kostenlos durch die Landesunfallkasse des Bundeslandes, in dem die Hochschule liegt, gewährleistet.

Für Unfälle in der Freizeit ist eine Unfallversicherung auch nicht grundsätzlich notwendig. Fast alle Studentenwerke schließen für ihre Studierenden eine günstige Freizeitunfallversicherung ab, die bei Freizeit-, Sport- oder ähnlichen Unfällen bis hin zum Todesfall auch im Ausland gilt. Erkundige dich also vor Ort, dann lässt sich vielleicht viel Geld sparen.

Auch im Ehrenamt (zum Beispiel im Sportverein oder beim Naturschutz) bist du meist separat abgesichert. Die Berufsgenossenschaft bietet Vereinen und Verbänden eine günstige Unfallversicherung für Ehrenamtliche an - erkundige dich, ob dein Verein so etwas auch hat.

Im Praktikum, egal ob Pflicht- oder freiwilliges Praktikum, bist du über deineN ArbeitgeberIn unfallversichert. Eine Ausnahme kann es höchstens geben, wenn das Praktikum auch organisatorisch Teil deines Studiums ist, deine Hochschule also direkte organisatorische Verantwortung für dich trägt - dann kommt auch eine Unfallversicherung über die Landesunfallkasse in Frage.

Für studienbedingte Auslandsaufenthalte und Praktika siehe 'International studieren'.
Wenn Du zur Erstellung Deiner Abschlussarbeit in einen Betrieb gehst, findest du unter 'DiplomandInnen' genauere Informationen zum Unfallversicherungsschutz.

Weitere Infos