Deutscher Gewerkschaftsbund

Der 1. Mai ist unser Tag

Zu den Aktivitäten der Gewerkschaftsjugend am 1. Mai erklärt DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller:

Mann vor blauem Hintergrund

Foto: Ralf Steinle/DGB

Der 1. Mai soll dieses Jahr auch ein Tag der Jugend sein: Denn in vielen europäischen Ländern leiden junge Menschen besonders unter den Auswirkungen der Schulden- und Wirtschaftskrise: Fast jeder vierte junge Mensch in Europa unter 25 Jahren hat keine Arbeit.

Wir sagen: Junge Menschen in Europa brauchen sichere Zukunftsperspektiven. Der Einstieg in das Berufsleben ist hierbei von zentraler Bedeutung. Dies ist besonders wichtig, um an der Gesellschaft gleichberechtigt teilzuhaben. Lasst uns am 1. Mai unsere Solidarität zeigen und deutlich machen, dass unser Engagement eine prima Sache ist.

Wir wollen der jungen Generation eine Stimme geben: Gewerkschaften zeigen durch ihre Konzepte von Ausbildung und Bildung, dass wir die Lage junger Leute verbessern können. Zu tun gibt es genug: Denn die Kluft zwischen Arm und Reich wächst immer weiter. Kürzen und Sparen, die Maßnahmen, die den Regierenden zuerst einfallen, treffen nicht die Krisenverursacher an den Finanzmärkten, sondern die Krisenopfer: Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner - und uns, die junge Generation.

Wir wollen für alle Menschen gute Arbeit, ein sicheres Auskommen und ein Leben in Würde! Wir wollen eine soziale und arbeitnehmerfreundliche Politik für junge Menschen. Am 1. Mai wird die Gewerkschaftsjugend ihre Forderungen für die junge Generation kraftvoll auf die Straße bringen:

  • Für eine bessere Ausbildung
  • Für gute und sichere Beschäftigung
  • Für gute Bildung
  • Für ein soziales Europa
  • Für eine solidarische Alterssicherung.


Und in ganz besonderem Maße: Für eine solidarische und offene Gesellschaft. Denn 2013 ist kein Jahr wie jedes andere: Am 2. Mai vor achtzig Jahren wurde die freie deutsche Gewerkschaftsbewegung durch die Nazis zerschlagen. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität und kein Ort für Nazis. Neonazistische Organisationen haben in diesem Jahr dazu aufgerufen, unsere Veranstaltungen gezielt zu stören. Das werden wir uns nicht bieten lassen. Der 1. Mai ist der Tag der Gewerkschaften. Deswegen wird es auch dieses Jahr in zahlreichen Städten gewerkschaftliche Demonstrationen geben - für die Solidarität. Und gegen rechts.


Zum Überblick über DGB-Veranstaltungen am 1. Mai

Wir wollen der jungen Generation eine Stimme geben: Gewerkschaften zeigen durch ihre Konzepte von Ausbildung und Bildung, dass wir die Lage junger Leute verbessern können. Zu tun gibt es genug: Denn die Kluft zwischen Arm und Reich wächst immer weiter. Kürzen und Sparen, die Maßnahmen, die den Regierenden zuerst einfallen, treffen nicht die Krisenverursacher an den Finanzmärkten, sondern die Krisenopfer: Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner - und uns, die junge Generation.

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