Deutscher Gewerkschaftsbund

Endspurt für einen Mindestlohn ohne Ausnahmen

Gruppe mit Plakat

30. Juni 2014: Die DGB-Jugend bezieht vor dem Paul-Löbe-Haus im Regierungsviertel in Berlin Stellung zu den geplanten Ausnahmen beim Mindestlohn. Klickt euch durch zu unserer Fan-Page! © Jürgen Kiontke

Anlässlich der Kundgebung und Anhörung zum Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie am 30. Juni 2014 im Bundestag in Berlin erklärt DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller:

"Ausnahmen beim Mindestlohn für Jugendliche unter 18 Jahren sind diskriminierend, verfassungswidrig und öffnen den Arbeitgebern Tür und Tor zur Ausbeutung junger Menschen. Jugendliche dürfen nicht zu Arbeitnehmern zweiter Klasse gemacht werden. Ausnahmeregelungen in anderen Ländern zeigen, dass in Branchen wie zum Beispiel dem Einzelhandel vermehrt Jugendliche als billige Arbeitskräfte missbraucht werden, um sie dann nach Überschreiten der Altersgrenze wieder auf die Straße zu setzen. Das ist ein Skandal und die Fortsetzung einer Politik des Lohndumpings auf dem Rücken junger Menschen. Wir erwarten, dass endlich Schluss ist mit der 'Generation Praktikum'. Praktika im Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium ersetzen oftmals reguläre Beschäftigung. Deshalb muss für sie der Mindestlohn gelten, sonst wird hier ein riesiges Schlupfloch aufgerissen."


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