Deutscher Gewerkschaftsbund

DGB-Jugend unterstützt "Blockupy"

Soziales Europa gefordert

Buntes Logo auf schwarzem grund "Unite the Resistance"

Blockupy

Die DGB-Jugend unterstützt die "Blockupy"-Proteste vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 in Frankfurt/M. DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller: "Wir brauchen ein soziales Europa."


Zum Wochenende ruft ein breites Bündnis zum Widerstand gegen die derzeitige Krisenpolitik der Bundesregierung und der Troika auf, die zu Lasten der Bevölkerung geht. Das Bündnis plädiert für ein soziales Europa. In Frankfurt/M. sind ein "Blockupy"-Camp, ein Aktionstag sowie eine internationale Demonstration am Samstag, den 1. Juni 2013, geplant. Auch die DGB-Jugend beteiligt sich an den Protesten vor Ort.

"Wir wehren uns dagegen, die Folgen der Krise auf dem Rücken der Menschen in Europa auszutragen", sagt DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller. Keine andere Bevölkerungsgruppe in Europa leide so stark unter den Folgen der Wirtschaftskrise wie die Jugendlichen in Europa. Die schonungslose Lohn- und Kürzungspolitik führe in die völlig falsche Richtung, statt den Weg aus der Krise zu weisen.

Haggenmiller: "Auch hierzulande wird so der Druck auf Löhne, Arbeitsbedingungen und öffentliche Daseinsvorsorge erhöht. Protest gegen die massiven Angriffe auf ArbeitnehmerInnen- und Sozialrechte tut not."

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 gebe es viele Möglichkeiten, sich dem Protest anzuschließen und somit unsere europaweite Solidarität zu zeigen. "Die Menschen Europas haben gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Entlohnung verdient. Deshalb stellt sich die Gewerkschaftsjugend entschieden gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung und der Troika sowie gegen ein Europa der Banken und Konzerne", sagt Haggenmiller.


Der "Blockupy"-Fahrplan
Das Camp
Ab Mittwoch, den 29. Mai 2013, wird es in Frankfurt/M. ein Camp geben. Es ist der politische und soziale Treffpunkt für "Blockupy". Das Camp umfasst größere und kleinere Versammlungszelte, Funktionszelte für Infos, Anmeldung, Rechtshilfe, SanitäterInnen, Material, Medien etc. sowie vereinzelt Gruppenzelte zum Schlafen. Auch für das Aufstellen eigener Zelte wird genug Platz sein. Außerdem: Volksküche, Bar, Sanitäreinrichtungen und ein "Out-of-Action-Bereich".

Protestaktionen
31. Mai, morgens: Aktionen des zivilen Ungehorsams

31. Mai, nachmittags: Aktion zu globalen und lokalen Arbeitskämpfen und Arbeitsbedingungen (speziell im Bereich der Textilindustrie)

1. Juni, 12 Uhr: Internationale Großdemonstration


Weitere Infos: http://blockupy-frankfurt.org

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