Deutscher Gewerkschaftsbund

Für das Gedenken: Spendenaufruf

Die öffentliche Förderung für die Shoah-Gedenkprojekte der DGB-Jugend sind sehr gering ausgefallen. Wir bitten um Spenden. Von Mirjam Blumenthal

Schriftzug "Dass Auschwitz nie wieder sei!"

© DGB-Jugend

Als Jugendverbände stehen wir in einer langen Tradition der antifaschistischen Bildung und der damit verbundenen Gedenk(stätten)arbeit. Dass Auschwitz nie wieder sei, gehört dabei zu unserer grundlegenden Überzeugung und Forderung. Zur Erinnerung des 70. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz hat sich ein breites Jugendbündnis gebildet. Mit dabei sind:

DGB-Jugend, Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Jusos in der SPD, Naturfreundejugend Deutschlands, SJD – Die Falken, linksjugend ['solid], Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), Jugendwerk der AWO, Grüne Jugend, DIDF, Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und der israelische Gewerkschaftsbund sowie die Gewerkschaftsjugend (Histadrut und HaNoar HaOved VeHaLomed).

Wir planen gemeinsam zwei große Fahrten zur Gedenkstätte Auschwitz mit insgesamt 1.500 Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Fokus steht das Erinnern und Gedenken zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Wir werden uns über nationalsozialistische Ideologie, die unvergleichbare Vernichtung Millionen von Menschen und nicht zuletzt über den Widerstand im Nationalsozialismus fortbilden und den Opfern der Shoah und des nationalsozialistischen Terrors gedenken.

Blonde Frau mit Brille

© DGB/Dirk Neumann

Mirjam Blumenthal ist DGB-Jugend-Referentin.

Auch 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz zeigen aktuelle politische Ereignisse, wie wichtig es ist, das tagespolitische Geschehen in diesen historischen Kontext zu setzen und die Verantwortung aus der Vergangenheit zu erkennen und wahrzunehmen. Dies stellt die Jugendverbandsarbeit immer wieder vor neue Herausforderungen. Das Besondere an unserem Projekt ist das gemeinsame Bekenntnis aller Beteiligten aus den drei Ländern im Bündnis, dass neue Formen des Erinnern und Gedenkens aufgegriffen und entwickelt werden müssen, um neue Zielgruppen zu erreichen. Das Ziel ist es, die Losung und Verantwortung "Dass Auschwitz nie wieder sei" auch in den zukünftigen Jugendgenerationen nachhaltig zu verankern.

Leider ist die öffentliche Förderung für beide Projekte sehr gering ausgefallen.

Ohne weitere Spenden werden wir gezwungen sein, interessierten Jugendlichen, die aktiv in unserer jeweiligen Jugendverbandsarbeit teilnehmen, absagen zu müssen. Die Folge: Beide Fahrten werden mit weniger Teilnehmer_innen stattfinden. Daher bitten wir euch, unser Vorhaben zu eurem Anliegen zu machen und uns finanziell zu unterstützen. Um planen zu können, benötigen wir die Spendeneingänge bis spätestens Ende Februar 2015.

Wir danken für euren/Ihren Spendenbeitrag auf das Konto:

"Stiftung zur Förderung..."
Verwendungszweck: Gedenkstättenfahrt (näheres zur Spendenbescheinigung siehe unten)
IBAN DE62 1002 0500
0003 1561 00 BIC BFSWDE33BER

Die SJD - Die Falken haben sich bereit erklärt, die Spenden für das Bündnis entgegenzunehmen. Dafür haben sie uns ihr Konto zur Verfügung gestellt. Der vollständige Name der Stiftung ist sehr lang: "Stiftung zur Förderung des Archivs der Arbeiterjugendbewegung und der sozialistischen Kinder- und Jugendarbeit", es reicht wenn ihr nur den Teil "Stiftung zur Förderung…" schreibt.

Eine Spendenbestätigung (Zuwendungsbescheinigung) kann euch ausgestellt werden, wenn ihr im Feld "Verwendungszweck" euren Namen und eure Anschrift sowie das Kennwort "Gedenkstättenfahrt" angebt.

Weitere Informationen zu unserem Projekt findet ihr: hier.