Deutscher Gewerkschaftsbund

Internationale Solidarität studieren - in Kassel und Johannesburg

Im Wintersemester 2018/19 beginnt der Masterstudiengang für Gewerkschafter_innen mit Stipendium in Südafrika und Deutschland.

Uni Kassel

© GLU

Studieren in verschiedenen Ländern - mit gewerkschaftlichem Doppeldiplom

Der einjährige Masterstudiengang "Labour Policies and Globalisation" kann nun mit Stipendium in Johannesburg/ Südafrika und in Kassel studiert werden. Beginn ist immer das Wintersemester an der Universität Kassel, zum Sommersemester geht es dann entweder an die Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin oder eben an die angesehene University of the Witwatersrand.

Der Studiengang widmet sich insbesondere den Herausforderungen der ökonomischen und politischen Globalisierung und fragt nach Möglichkeiten und Strategien gewerkschaftlicher Gestaltungschancen. Er vermittelt Wissen zu den Themen nachhaltige Entwicklung, soziale Gerechtigkeit, internationale Arbeitsstandards, Gewerkschaften, Wirtschaftspolitik und globale Institutionen.

Der Studiengang, in dem sich Gewerkschafter_innen und Aktive aus sozialen Bewegungen der ganzen Welt treffen, wurde gemeinsam von Universitäten und Gewerkschaften entwickelt, als Teil der Global Labour University mit Standorten auf vier Kontinenten. Das Programm richtet sich an Kandidat_innen, die bereit sind, sich wirksam am sozialen Dialog, der öffentlichen Debatte und der Umsetzung politischer Maßnahmen zu beteiligen. Studierende lernen, die Herausforderungen der Globalisierung aus arbeits- und gewerkschaftlicher Sicht zu analysieren und zu diskutieren.

Die Bewerbungsfrist zum Wintersemester endet am 1. September. Es sind verschiedene Stipendienmodelle möglich.


Infos zum Masterstudiengang findet ihr auf www.global-labour-university.org

(aus der Soli aktuell 8-9 2018, Autorin: Soli aktuell)