Deutscher Gewerkschaftsbund

Sozial und gerecht: Die DGB-Jugend zum 1. Mai 2017

Tag der Arbeit: Am 1. Mai zeigt die DGB-Jugend Präsenz für die Interessen der jungen Generation.

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1. Mai 2017 - Die Forderungen der DGB-Jugend im Video

"Wir sind viele. Wir sind eins": So lautet das Motto des DGB am 1. Mai 2017. Bundesweit rufen die Gewerkschaften zu Kundgebungen zum Tag der Arbeit auf. In diesem Jahr finden viele Wahlen statt, und auch deshalb kämpfen die Gewerkschaften an diesem Tag besonders dafür, Deutschland sozialer und gerechter zu machen.

Interessen formulieren und vertreten, Mitbestimmung, Solidarität – kurz: Die Gestaltung der Gesellschaft steht auch auf der Agenda der Gewerkschaftsjugend. Schließlich muss die junge Generation morgen die Fehler von heute ausbaden – sei es bei der Ausbildung, der Rentenpolitik, der Arbeitszeit, bei prekärer Beschäftigung, Bildung oder dem Kampf gegen rechts.

Um die Interessen junger Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, hat die Gewerkschaftsjugend Anforderungen an alle Parteien formuliert. Die Forderungen der Auszubildenden, Studierenden und jungen Beschäftigten müssen bei den Politiker_innen ankommen. "Wir erwarten, dass sie sich der Lebensrealitäten und Probleme der jungen Generation ernsthaft annehmen", sagt DGB-Bundesjugendsekretärin Manuela Conte. Denn eine auf dem Papier niedrige Jugendarbeitslosenquote bedeutet schließlich nicht, dass mit der Ausbildungssituation alles in Ordnung ist. Zum Leben und Wohnen reicht den Studierenden eine minimale Erhöhung des BAföG noch lange nicht.

1. Mai 2017

Zur Erinnerung: Die Ungerechtigkeit wächst in Deutschland. Die Zahl der Millionär_innen nimmt rasch zu, während große Teile der Bevölkerung nur im Armutsbericht eine Rolle spielen – ein Umstand, der für die Gewerkschaftsjugend unhaltbar ist: In Deutschland bestimmt oftmals der Geldbeutel der Eltern die Bildungsperspektiven. "Die Zukunftsaussichten junger Menschen dürfen nicht mehr von ihrer sozialen Herkunft abhängen", sagt Conte.

Und die soziale Spaltung nützt überdies den Gegnern der Demokratie. Rechtspopulist_in nen wie die von der AfD behaupten, sie seien die Partei des kleinen Mannes. "Aber ihre politischen Programmpunkte bei der Steuer-, Renten- und Sozialpolitik zeigen, dass sie eine Partei der Besserverdiener ist, ohne Konzept, europafeindlich, menschenfeindlich und keine demokratische Alternative", stellt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann fest.

Die jungen Gewerkschafter_innen machen klar: Wir wollen eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft. "Und wir wollen nicht, dass latenter Alltagsrassismus gesellschaftlich akzeptiert wird. Dazu stehen wir als Gewerkschaftsjugend", sagt Conte.


Infos zu den politischen Forderungen der DGB-Jugend: http://jugend.dgb.de/plan-b

(aus der Soli aktuell 4/2017, Autorin: Soli aktuell)

Achtung, wir haben den Plan B!

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